MVG springt ab

Burgaufzug Altena: Die MVG springt ab

Altena - Gut sechs Wochen vor Eröffnung des Burgaufzugs haben Bedenken eines Juristen dessen Personalkonzept gekippt.

Dr. Andreas Hollstein plagen Personalsorgen.

Eigentlich war geplant, dass der Ticketverkauf mit Kräften der Märkischen Verkehrsgesellschaft (MVG) erfolgen und die Betriebsgesellschaft dafür entsprechend bezahlen sollte. Das stehe nicht im Einklang mit dem Personalüberlassungsgesetz, monierte ein Fachmann, den die Verkehrsgesellschaft um Durchsicht der Verträge gebeten hatte.

Das Unternehmen kündigte deshalb die geplante Zusammenarbeit mit der Stadt auf – „mit dem Ausdruck des Bedauerns“, wie Bürgermeister Dr. Hollstein am Dienstag mitteilte.

Die Stadt beziehungsweise die Betriebsgesellschaft für den Aufzug geraten jetzt unter Zeitdruck: Sie müssen selber entsprechende Mitarbeiter einstellen. Zum Wochenende sollten die Ausschreibungen fertig sein – gebraucht würden zwei Halbtagskräfte und mehrere Mitarbeiter auf 450 Euro-Basis, sagte Hollstein am Dienstag. Dazu müsse auch noch die Zustimmung des Personalrates eingeholt werden.

Als „alles andere als schön“ bezeichnete Hollstein die kurzfristige Entwicklung. Dennoch zeigte er sich überzeugt, dass auch dieses Problem zu meistern ist. Für den Fall, dass es zu eng werde, habe die MVG ihre Mithilfe in der Übergangszeit zugesichert. - von Thomas Bender

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