Kommunalwahl 2020

Parteilose Kandidatin kandidiert für Altenas Grüne als Bürgermeisterin

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Katharina Hübenthal (38) will für die Grünen Bürgermeisterin in Altena werden.

Altena - Eine Frau kandidiert für Altenas Grüne als Bürgermeisterin - ohne Parteibuch. 

Eine Frau will Bürgermeisterin werden in Altena: Katharina Hübenthal (38)  tritt bei der Kommunalwahl im September für die Grünen an.

Ihr Vorstand habe eine fachlich kompetente, in Altena verwurzelte Persönlichkeit mit frischen Ideen gesucht und sei so auf die 38-jährige Juristin gestoßen, sagte  Ortsvereinsvorsitzende Judith Köster.  

Dass sie nicht Mitglied der Partei sei, spiele keine Rolle. Man wolle mit dieser Kandidatur eine Alternative bieten, die auch für Wähler interessant sei, die nicht grün wählen, sagte Kösters Stellvertreterin Dr. Rita Rüth. Der Fraktionsvorsitzende Oliver Held sprach von Abenteuerlust.

Seit 2007 in Altena heimisch

Hübenthal ist verheiratet und Mutter von zwei Kindern, die den Kindergarten St. Matthäus besuchen. Dort engagiert sie sich als Vorsitzende des Elternrates. Sie lebt seit 2007 in Altena, ihr Mann ist hier geboren. 

Altena sei eine schöne und familienfreundliche Stadt, an deren weitere Entwicklung sie gerne mitarbeiten wolle, sagte Hübenthal gestern. Mit Maßnahmen wie dem Bau des Burgaufzugs und der Umgestaltung des Lenneufers sei die Burgstadt auf einem guten Weg. „Aber jetzt müssen neue Impulse gesetzt werden. Altena darf nicht stagnieren.“ Die Umsetzung des Brandschutzbedarfsplans, die Fertigstellung des Lenneparks und die Sanierung der Schwarzenstein-Brache seien Aufgaben, die es jetzt anzupacken gelte, sagte die Juristin. 

Stadt für Touristen bewerben

Welche Impulse sie dabei setzen will, ließ sie zunächst offen: „In die Feinplanung gehen wir nach der Nominierung.“ Wichtig sei aber auf jeden Fall die Aufwertung der Innenstadt, außerdem müsse mehr für Altena als Touristenziel geworben werden. „Ich denke, da werden wir noch ganz viele Ideen präsentieren.“ 

Wichtig sei ihr auch eine gute kommunale Familienpolitik, betonte die Bürgermeisterkandidatin: „Ich weiß, was Familien brauchen und wünschen.“ In Sachen Kindergärten sei die Burgstadt gut aufgestellt, auch die Ausstattung der Schulen könne sich sehen lassen. In diesen Bereich müsse aber permanent investiert werden, um auf dem neuesten Stand zu bleiben. 

Hübenthal trat 2009 in eine Iserlohner Anwaltskanzlei ein und ist – für ihr Alter ungewöhnlich – bereits Notarin. Auch deshalb sagt sie von sich: „Ich bin jung, aber nicht zu jung

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