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Parkgebühren per App zahlen: In Altena ab sofort möglich

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Von: Thomas Bender

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Ziemlich simpel ist die Bedienung der Parkster-App. Mit ihr ist Parken in Altena ab sofort auch ohne Parkschein möglich.
Ziemlich simpel ist die Bedienung der Parkster-App. Mit ihr ist Parken in Altena ab sofort auch ohne Parkschein möglich. © Bender, Thomas

Ist schon wieder das gesamte Kleingeld in das Sparschwein für die Enkel gewandert? Ab sofort ist das in Altena kein Problem mehr, jedenfalls nicht, wenn es ums Parken geht.

Denn die Parkgebühr kann man jetzt auch per Handy-App bezahlen. Sie heißt Parkster, ist im Apple-Store beziehungsweise im Google Play-Store zu haben und kostet erstmal nichts.

Der Download klappt reibungslos, anschließend müssen Name und Anschrift, das Autokennzeichen und die Zahlungsweise eingegeben werden. Dann steht einem ersten Test nichts mehr im Wege.

Zwei Stunden Parken kosten 80 Cent

An der Lenneuferstraße zeigt die App brav an, dass das Parken dort kostenpflichtig ist und dass zwei Stunden 80 Cent kosten. Jetzt noch auf „jetzt parken“ klicken – das war es dann auch schon. Einen Parkschein gibt es jetzt nicht mehr. Kommt die Politesse, dann kann die auf ihrem Smartphone sehen, ob die Parkster-App für das Auto ohne Parkschein aktiviert worden ist.

Parken per App hat einige Vorteile. Man muss sich jetzt nicht mehr vorab entscheiden, wie lange man parken möchte. Voreingestellt sind in der App zwei Stunden. Wenn man eher zu seinem Auto zurückkehrt, beendet man mit einem Klick den Parkvorgang. Berechnet wird dann genau der Betrag, der für die Parkzeit fällig wird, also 20 Cent für jede angefangene halbe Stunde.

„Nachlösen“ per App problemlos möglich

Andersherum kann man per App „nachlösen“, allerdings nur bis zur Höchstparkdauer, die in Altena meistens drei Stunden beträgt. Man muss also keine Angst mehr haben, wenn es beim Arzt mal länger dauert als erwartet. Abgerechnet wird übrigens einmal im Monat. Per E-Mail oder Post (das kostet allerdings 2,99 Euro) erfährt der Autofahrer, wann er wo geparkt hat. Der fällige Betrag wird abgebucht.

Parkster hat mittlerweile Verträge mit fast 400 deutschen Städten. Dazu gehören auch Werdohl und Iserlohn sowie Hagen, Dortmund und Essen. Das Unternehmen Parkster wurde 2010 im schwedischen Lund gegründet und zählt heute zu den meistgenutzten Park-Apps in Schweden und Deutschland. Seit 2021 ist das Unternehmen auch in Österreich aktiv. 2022 wurde Parkster zum dritten Mal in Folge in der Financial Times-Liste der 1000 am schnellsten wachsenden Unternehmen Europas aufgeführt.

Bürgermeister: „Bargeldlose Alternative“

Parken per App war in der Verwaltung schon länger ein Thema: „Ich freue mich sehr, dass wir mit dem Handyparken ab sofort eine praktische, bargeldlose Alternative bieten“, sagt Bürgermeister Uwe Kober (CDU).

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