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Paraglider abgestürzt? Polizei gibt Entwarnung

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Von: Markus Wilczek, Georg Dickopf

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Blick in Richtung der Talsperre. Im Hintergrund ist die feuerwehr zu sehen.
Blick in Richtung der Talsperre. Im Hintergrund ist die Feuerwehr zu sehen. © Cedric Nougrigat

Feuerwehr, Polizei und Rettungskräfte waren am Sonntagnachmittag an der Fuelbecker Talsperre im Einsatz. Dort sollte ein Paraglider abgestürzt sein.

[Update, 17.40 Uhr] Die Polizei gibt Entwarnung: Am Sonntagnachmittag ist ein Paraglider an der Fuelbecker Talsperre abgestürzt. „Bei dem goldfarbenen Gegenstand, der in den Bäumen entdeckt wurde, handelte es sich nicht um einen Gleitschirm, sondern um einen Heliumballon“, sagte ein Mitarbeiter der Polizei-Leitstelle nach Nachfrage der Redaktion.

Dies sei aus der Entfernung zunächst nicht klar zu erkennen gewesen, nachdem sich die ersten Einsatzkräfte in dem unwegsamen Gelände jedoch bis zu der Stelle vorgearbeitet hatten, konnten sie schnell Entwarnung geben. Vorsorglich waren auch die Höhenretter der Dortmunder Feuerwehr und ein Hubschrauber mit Seilwinde alarmiert worden.

{Ursprüngliche Meldung] Mit einem größeren Aufgebot sind Polizei, Feuerwehr und Rettungskräfte derzeit an der Fuelbecker Talsperre im Einsatz. Sie wurden alarmiert, weil dort ein Paraglider abgestürzt sein könnte. Die Lage ist derzeit jedoch noch ziemlich unklar.

Im Bereich direkt oberhalb der Staumauer wurde nach nach Auskunft der Feuer- und Rettungsleitstelle des Märkischen Kreises in sehr unwegsamen Gelände in den Bäumen ein „goldfarbener Ballon oder Schirm“ entdeckt. Die Einsatzkräfte versuchen derzeit den Bereich zu erreichen.

Polizeifahrzeuge parken im Wald: Die Einsatzkräfte suchen nach dem möglicherweise abgestürzten Paraglider.
Polizeifahrzeuge parken im Wald: Die Einsatzkräfte suchen nach dem möglicherweise abgestürzten Paraglider. © Cedric Nougrigat

Zur Unterstützung wurden die Höhenretter der Feuerwehr Dortmund ebenso angefordert wie ein Hubschrauber, der den Bereich aus der Luft überfliegen soll.

Martin Hohoff, 1. Vorsitzender des Aero-Clubs Altena Hegenscheid, konnte am Sonntag zumindest ausschließen, dass ein Paraglider vom Flugplatzgelände am Hegenscheid aus gestartet ist, denn dort habe er sich den ganzen Tag aufgehalten.

Auch einen Start vom Wixberg schloss Hohoff kategorisch aus, da der vorherrschende Nordwind einen Start unmöglich mache. Auch die goldfarbene Farbe passe nicht unbedingt zu einem Paragliding-Schirm.

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