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Trotz Lockerungen: Nur ein öffentliches Osterfeuer in der Burgstadt

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Von: Thomas Bender

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Traditionelles Abbrennen der Osterfeuer
Trotz gelockerter Regeln gibt es nur in Evingsen ein Osterfeuer. © Peter Steffen

Maskenpflicht nur auf dem Weg zum Klo, kein 2 oder gar 3 G, aber durchaus der Appell, sich vernünftig zu verhalten und den üblichen Abstand zu wahren: Der Evingser Schützenverein traut sich trotz nach wie vor hoher Inzidenzen, ein Osterfeuer auszurichten – das einzige in ganz Altena.

Altena – Er habe das Gefühl, dass die Impfquote im Dorf sehr hoch und das Risiko auch deshalb überschaubar sei, sagt André Schneider, Vorsitzender des Schützenvereins, der turnusmäßig Ausrichter des Osterfeuers ist. Los geht es am Samstag, 16.April, gegen 16 Uhr auf dem Schützenplatz. Zu sehen ist noch nichts davon – in Evingsen werden ausschließlich Reste von Waldarbeiten verbrannt, die erst kurz vor der Veranstaltung aufgeschichtet werden.

So wird vermieden, dass Tier zu Schaden kommen. Natürlich bauen die Schützen einen Grillstand auf, auch Getränke wird es geben. Es sei an der Zeit, endlich wieder zu feiern, sagt Schneider: „Man weiß ja gar nicht, was in den vergangenen zwei

Mühlendorfer Schützen wandern hin

Jahren im Dorf passiert ist, wer zum Beispiel geheiratet oder ein Kind bekommen hat“. Deshalb hoffe er auf eine schöne, friedliche Feier, bei der sich die Menschen viel zu erzählen hätten.

Übrigens: Die Mühlendorfer Schützen machen das Osterfeuer in Evingsen zum Ziel ihrer traditionellen Osterwanderung. Dazu treffen sie sich am Ostersamstag um 12 Uhr am Thomas-Morus-Haus.

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