„Es wird in 2013 viel passieren“

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Die Liberalen bei ihrer jüngsten Zusammenkunft im Jägerzimmer des Hauses Lennestein. ▪

ALTENA ▪ Sie sind ein kleiner Ortsverband, die Liberalen in der Burgstadt. Daher konnte sich die Partei seit dem letzten Ortsparteitag über einen Mitgliederzuwachs von satten 15 Prozent freuen, wenn auch dahinter in absoluten Zahlen nur drei neue Gesichter stecken.

Zur Jahresbilanz für 2012 und zum Pläne schmieden für 2013 war die FDP am Dienstagabend im Haus Lennestein zusammengekommen. Neben dem Rückblick auf die politische Tätigkeit der vergangenen Jahre stand dabei der Ausblick auf das Wahljahr 2013. Vor diesem Hintergrund kam Vorsitzender Bernhard Diel auf das öffentliche Bild der Liberalen zu sprechen, speziell auf Umfrageergebnisse und Wahlprognosen. Diel sagte, vor allen Wahlen der jüngeren Vergangenheit sei der Partei prophezeit worden, „dass wir sang- und klanglos untergehen“. Gekommen sei es dazu gleichwohl nicht. „Der Wähler hat immer ein gutes Maß an Vernunft gezeigt“, befand der Vorsitzende mit Blick auf die jüngsten Abstimmungsergebnisse. Es sei eine bekannte alte Redewendung, die genau die Situation der Liberalen beschreibe: „Totgesagte leben länger“. Prominente Unterstützung für den Wahlkampf habe man im Übrigen bereits angefragt, eine Zusage gebe es aber noch nicht.

Zur politischen vor Ort: Ganz und gar unverständlich sei es, dass die Burgstadt trotz ihrer Teilnahme am Stärkungspakt letztlich auf Gelder in Höhe von 940 000 Euro verzichten müsse. Das sei eine grobe Schwäche im Gemeindefinanzierungsgesetz, für die Diel eine klare Wertung fand: „Unverschämtheit.“

Mit dem Handlungs- und Entwicklungskonzept 2015 habe die Stadt zweifellos einen guten Weg eingeschlagen. Der Burgaufzug werde „ein Pfund, um Besucher zu locken“. Ein weiterer Pluspunkt sei die baldige Bewirtung auch der zweiten Lenneterrasse. In diesem Zusammenhang – Tourismusförderung – wolle man auch am Thema Campingplatz dran bleiben. Auf den Tisch kam auch noch einmal das seit einiger Zeit angedachte Hotel-Projekt für das alte Postgebäude. „Das wäre ein Riesenpfund“. Zusammenfassend zeigte sich Diel zuversichtlich: „Es wird in 2013 viel passieren.“ Unrühmliche Ausnahme: Der Bahnhof, genauer die Modernisierung von Unterführung und Bahnsteig. Diel: „Ein „Trauerspiel.“

Weitere Unterstützung sagten die Liberalen den Stadtteilprojekten wie Dahle, Evingsen, Knerling und jüngst am Nettenscheid zu. Einzig in der Rahmede müsse sich noch etwas tun. ▪ tk

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