Ortsdurchfahrt Dahle wird erneuert

Arbeiten haben jetzt begonnen

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Kein Durchkommen mehr von und nach Neuenrade.

Altena - Jetzt geht es los in Dahle: Die Baumaschinen zur Erneuerung der Landstraße 698 im Ortskern rücken an.

Gestern wurde die Baustelle „eingerichtet“, wie die Fachleute das nennen – für den Durchgangsverkehr aus oder in Richtung Neuenrade geht damit in den nächsten Monaten nichts mehr. Begonnen wird im ersten Bauabschnitt mit der Neuenrader Straße zwischen der Einmündung Ehrenmalstraße und der Kreuzung mit der Hauptstraße. Die Bauzeit wird bis zu vier Monate betragen. Sie ist hier recht lang, weil außer der Fahrbahn und den Gehwegen auch die Strom- und Wasserleitungen erneuert werden und die Anlieger neue Hausanschlüsse bekommen. Auch die Telekom will neue Leitungen verlegen.

Für Verwirrung hatte zunächst die Ausschilderung „Einbahnstraße“ in Höhe der Gärtnerei Steinmann gesorgt. Es habe sich aber um ein Versehen gehandelt, berichtet Ortsvorsteher Helmar Roder. Blick in die Zukunft: Nach den Sommerferien soll es mit dem Kreuzungsbereich Neuenrader Straße / Hauptstraße und von dort bis zur Einmündung „Alter Weg“ nahtlos weitergehen. Der untere Teil dagegen – vom „Alten Weg“ bis zur Kreuzung mit der Mühlen- und Kämpenstraße – wird sich voraussichtlich erst nach einer Winterbaupause im nächsten Frühjahr anschließen. Straßenbauer wissen, dass es „vor der Schüppe“ immer dunkel ist und so könne es durchaus noch zu Verschiebungen im Zeitplan kommen, heißt es bei der Stadtverwaltung. Übrigens: Die Anlieger können in Absprache mit der Baufirma zu ihren Grundstücken fahren, sofern nicht gerade unmittelbar vor der Grundstückseinfahrt gearbeitet wird.

Die Anlieger müssen aber hinnehmen, dass sie nicht während der gesamten Bauzeit von beiden Seiten an ihr Grundstück herankommen. Auch die Bewohner im weiteren Umfeld der Baustelle müssen sich auf Einschränkungen einstellen. Die Ehrenmalstraße sowie die Wohnhäuser an der Neuenrader Straße, die oberhalb der Baustelle liegen, können beispielsweise im ersten Bauabschnitt nur über den Alten Weg angefahren werden.

Eigentlich selbstverständlich, aber doch gut zu wissen: Für Rettungsdienste und Feuerwehr ist die Zufahrt zu allen Grundstücken zu jeder Zeit gewährleistet. Offen bleibt zunächst, wann das Teilstück zwischen dem Aldi-Markt und der Einmündung auf die Ihmerter Straße an die Reihe kommt. Dazu Gürsel Sivel von Straßen.NRW: „Wir haben dieses Teilstück auf dem Aufgabenzettel, aber nicht mit einer ganz so hohen Priorität.“ Aber man wisse natürlich, „dass auch dieser Abschnitt einen Ausbau dringend nötig hat.“

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