Am Knerling in Altena

Open-Air-Treff eingeweiht - Schrecksekunde im Vorfeld

Viele Anwohner kamen zur Einweihung des Generationen-Treffpunkts am Knerling in Altena
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Viele Anwohner kamen zur Einweihung des Generationen-Treffpunkts am Knerling in Altena

Altena – Fast wie ein Stück aus Pleiten, Pech und Pannen: Gut eine Stunde vor der feierlichen Eröffnung des neuen Generationenplatzes am Knerling ist der dort aufgebaute Pizzaofen in Brand geraten. Ein Dachstuhlbrand, den die Feuerwehr mit Kräften der hauptamtlichen Wache und der Schnellen Einsatzgruppe schnell im Griff hatten.

Allerdings klaffte anschließend ein Loch im Dach. Aus der selbstgebackenen Pizza, die die Altenaer Baugesellschaft (ABG) ihren Gästen eigentlich servieren wollte, wurde deshalb nichts. Für adäquaten Ersatz sorgte der Lieferdienst eines ortsansässigen Italieners.

Boule-Feld, Hochbeete für Kinder und mehr

Der Generationenplatz soll eine Art neues Zentrum des Stadtteils werden. Sein Bau begann um die Jahreswende damit, dass rund 150 Kubikmeter Erdreich bewegt wurden. Das sei vor allem für die zweite Attraktion der Anlage wichtig gewesen, erklärte ABG-Planer Magnus Benkhofer. Es gibt am Knerling jetzt nämlich ein Boule-Feld, das professionellen Ansprüchen genügt. Wolfgang Hoppe von den Boule-Freunden Neuenrade will dort jeden Samstag ab 15 Uhr den Anwohner die für Jung und Alt geeignete Sportart nahebringen.

Offizieller Akt bei der Einweihung des Generationen-Treffpunkts am Knerling in Altena: ABG-Vorstand Manfred Haupt, „Knerling-Bürgermeister“ Klaus Löttgers und Bürgermeister Uwe Kober (v.l.) mit dem roten Band.

Stichwort jung: Auch die Kinder aus dem nahegelegenen Kindergarten sollen sich auf dem Generationenplatz wohlfühlen. Für sie ließ Benkhofer zwei Hochbeete bauen, sodass sie bald zuschauen können, wie Kräuter und Gemüse wachsen. Äpfel gibt es von einem alten Baum, der dort schon lange steht. Er erhielt einen Pflegeschnitt und wurde durch mehrere neu gepflanzte Obstbäume ergänzt. Etwa 800 Pflanzen wurden in der Anlage gesetzt.

Brand des Pizzaofens: Ursache unklar

Besonders beeindruckend sei auch bei diesem Projekt das reibungslose Zusammenspiel der beteiligten Handwerker gewesen, sagte ABG-Vorstand Manfred Haupt bei der Eröffnung. „Das ist eine absolute Bereicherung für diesen schönen Stadtteil“, lobte Bürgermeister Uwe Kober (CDU), bevor er mit „Knerling-Bürgermeister“ Klaus Löttgers das rote Band durchschnitt.

Pizza, Brot und Kuchen werde es trotz des Brandes demnächst am Knerling geben, versprach Haupt: Nach der Fehlersuche werde der Ofen natürlich instand gesetzt. Was genau passiert ist, können sich die Fachleute der Baugesellschaft noch nicht so recht erklären. Den Ofen hat die ABG gekauft und dann mit Materialien wie Holz, Ziegeln und Naturschiefer verkleidet – „natürlich alles nach Vorgabe des Herstellers und mit von ihm zugelassenen Materialien“, betonte Benkhofer. Mehrer Probeläufe überstand die Anlage unbeschadet.

Der Platz am Knerling war nicht der einzige, der am Dienstag (22. Juni) eingeweiht wurde: Die ABG hat auch den Eingangsbereich vor ihrer Geschäftsstelle an der Kirchstraße neu gestaltet. Dort können sich Passanten jetzt auf einer gemütlichen Bank niederlassen und dabei auf eine Art Kreuzung aus Drahtbaum und der Kugel des Selve-Kreisels blicken. In die ist eine Refill-Station integriert, an der man zum Nulltarif Leitungswasser zapfen kann.

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