Altenaer Oliver Held will für Grüne in den Landtag

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Grünen-Ratsherr Oliver Held möchte in den Landtag.

Altena - Seit Samstag ist der Altenaer Oliver Held offiziell Landtagskandidat von Bündnis 90/Die Grünen im Wahlbezirk Märkischer Kreis 121. Damit tritt er als Direkt-Kandidat am Wahltag, 14. Mai, in den Städten und Kommunen Altena, Iserlohn, Werdohl und Nachrodt-Wiblingwerde an.

Der 46-jährige Lehrer für Englisch und Sozialwissenschaften ist als Abteilungsleiter an der Sekundarschule Altena-Nachrodt-Wiblingwerde tätig. Held ist verheiratet und hat zwei Söhne. „Zum Haushalt gehören noch ein Golden Retriever und ein Kater“, fügte er schmunzelnd an.

Dem Rat der Stadt gehört er seit 1989 an, zehn Jahre saß er mit Sitz und Stimme im Kreistag und ist seit mehr als zehn Jahren Sprecher im Präsidium des Städte- und Gemeindebundes.

Schwierige Entscheidungen vertreten

Wichtig ist dem „Kommunalpolitiker mit Leib und Seele“, wie er sich selbst umschreibt, „vor Ort wird Demokratie gelebt und für Menschen erfahrbar. Mir ist wichtig, zuzuhören und nicht oberlehrerhaft aufzutreten.“ So gehöre zu seinem Selbstverständnis, „nicht das blaue vom Himmel zu versprechen, sondern auch unbequeme Wahrheiten zu erklären und schwierige Entscheidungen nicht nur zu treffen sondern auch zu vertreten.“

Rot-grün im Land habe in der jetzt zu Ende gehenden Legislaturperiode die Kommunen „nicht im Stich gelassen“, sie vielmehr gestärkt. „Die kommunalen Finanzmittel sind strukturell und nominell in den vergangenen sieben Jahren gestiegen.“ Held nennt Kinder, Klima und Kommunen als Leitprojekte der rot-grünen Landesregierung und kann sich damit identifizieren. „In der Bildungspolitik sind noch nicht alle Hausaufgaben gemacht“, fügt er aber auch selbstkritisch an. So gestalte sich etwa die Umsetzung der Inklusion als komplexer, als zunächst gedacht.

Netzwerke bilden und entwickeln

Auf den heimischen Raum bezogen nennt er „Netzwerke zu bilden und zu entwickeln“ eines seiner Hauptziele. Auch die weitere interkommunale Entwicklung der Lenneschiene, ein Beispiel der Lenneradweg, ist für ihn ein „echtes Zukunfts- und Leuchtturmprojekt. Es wird die Tourismusbemühungen der Städte abrunden und die Wirtschaft stärken. Eine weitere Regionale in Südwestfalen unterstütze ich daher mit ganzer Kraft.“

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