Ohne Aufzug keine Regionale-Sterne

Hubertus Winterberg.

ALTENA ▪ Reichlich erstaunlich findet Hubertus Winterberg das, was sich zur Zeit in Altena tut – er könne sich eigentlich nicht vorstellen, dass die Stadt auf der Zielgeraden zum Burgaufzug ihre Planungen von Grund auf ändere, sagte er. Winterberg ist stellvertretender Geschäftsführer der Südwestfalenagentur, die die Regionale 2013 vorbereitet.

„Ein absolut hohes Qualitätsniveau“ bescheinigte der Regionale-Fachmann der Bewerbung aus Altena und erinnerte daran, wie sie sich im Laufe der vergangenen 24 Monate entwickelt habe: Erst die Idee, die Verbindung zwischen Innenstadt und Burg zu optimieren, dann die Fraunhofer-Studie, zuletzt der Wettbewerb für das Edutainment im Stollen – das seien Schritte gewesen, mit denen Altena habe überzeugen können, sagte Winterberg und verwies auf die große Zustimmung des Regionale-Beirates, der das Projekt als eines der ersten mit zwei Sternen ausgezeichnet hat.

Diese wären auf jeden Fall verloren, wenn sich die Stadt jetzt von der Aufzugs-Idee verabschiede – das ist Winterbergs Einschätzung der derzeitigen Diskussion. Das würde auch bedeuten: Vorerst keine Förderung, die Stadt müsste sozusagen bei Null anfangen. Die Sterne sind das „Punktsystem“ der Regionale. Den ersten gibt es für gute Ideen, den zweiten für Konzepte, deren Realisierung der Regionale-Beirat empfiehlt. Stern Nummer drei kommt, wenn das Land seinen Segen gibt und die Zuschüsse fließen – was für dem Aufzug unter Umständen noch 2010 der Fall sein könnte, hofft man im Rathaus.

„Völlig normal“ findet es Winterberg, dass Dinge wie der Aufzug öffentlich diskutiert werden. Auch in dieser Beziehung bescheinigte er Altena ein „sehr vorbildliches“ Vorgehen. Der Planungs- und Entscheidungsprozess sei nicht zuletzt wegen des innerstädtischen Informationsbüros äußerst transparent gewesen. ▪ ben.-

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