Blaues Kreuz: Idealen Standort gefunden

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Kreisverbandsvorsitzender Michael Knaack stellte die hauptamtlich tätige Sozialarbeiterin Elke Henniger vor, indem er sie interviewte.

ALTENA - Elke Henniger fühlt sich wohl an ihrem neuen Arbeitsplatz: Seit Januar 2014 betreut die Diplom-Sozialarbeiterin die neue Blau-Kreuz-Beratungsstelle im Bahnhof. Dort war am Samstag, 27. September, ein Tag der offenen Tür, der gut angenommen wurde.

Jeder darf bei Elke Henniger reinschauen, denn das Blaue Kreuz ist für alle da. „Man muss vielleicht ein paar Stufen zu uns nehmen, aber unser Angebot ist sehr niederschwellig“, brachte es die Mitarbeiterin auf den Punkt. Überhaupt: Im Vergleich zum alten Domizil am Roten Berge sind die paar Stufen im Bahnhofsgebäude ein Klacks. „Am alten Standort konnten wir gehbehinderten Bürgern wirklich nicht viel Gutes tun“, brachte es Kreisverbandsvorsitzender Michael Knaack auf den Punkt. Jetzt hat die Beratungsstelle den besten Platz: Bus, Bahn und Taxi halten direkt vor der Haustür. „Nur die Flieger vom Hegenscheid können nicht bei uns landen...“

Gelandet sind bereits die Mitglieder der Selbsthilfegruppe, die sich donnerstags zum Frühstück in der Beratungsstelle treffen. Sie zählen zu den wichtigsten Stützen von Menschen, die sich ihrer Suchtproblematik bewusst geworden sind und Hilfe benötigen. Das Erstgespräch führt Elke Henniger. Sie hilft nicht nur direkt von Sucht betroffenen, sondern auch Angehörigen oder Arbeitgebern. Das Blaue Kreuz ist gut vernetzt und stellt Kontakte für verschiedenste Krankheitsbilder her.

Da ist die Organisation natürlich auch für jene, die es geschafft haben, vom Alkohol loszukommen. Oder Menschen, die sich ganz bewusst für eine Leben ohne entscheiden. Damit sich alle in den neuen Räumen wohlfühlen, hat Künstlerin Margrit Schneider Werke zur Verfügung gestellt. „Ausbaufähig!“ findet nicht nur Elke Henniger. Auch als ein Ort für Kunst darf das neue Domizil verstanden werden. von Ina Hornemann

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