Österliches Schnupperwochenende beim LSV Hegenscheid

Glänzende Bedingungen

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Die Doppelsitzer des LSV waren sehr gefragt.

Altena – Bessere Bedingungen hätten die Segelflieger des Luftsportvereins Hegenscheid (LSV) kaum haben können für ihr österliches Schnupperwochenende: Für einen sehr moderaten Unkostenbeitrag lernten acht Teilnehmer im Alter zwischen 15 und 60 Jahren auf dem Höhenstartplatz vier Tage lang einen großartigen Sport kennen.

 Im Doppelsitzer wurden sie von den beiden Fluglehrern Nora Geusen und Philipp Hilker begleitet und angeleitet. Das Basisprogramm war dabei mit jenem identisch, das auch ein neues Vereinsmitglied bei den ersten Flügen durchlaufen muss.

Abgesichert durch den Profi an Bord durften die Teilnehmer schon zum Steuerknüppel greifen. „Die fliegen schon gewisse Sachen selbst und merken das auch“, erklärte Anna-Laura Geusen. Um zum ersten Mal allein abzuheben, muss man zwischen 50 und 80 begleiteten Flügen absolvieren, um die Technik und Instrumente allein zu beherrschen und ein Gefühl für das Fluggerät zu bekommen. Wichtiger als der Blick auf die Instrumente sei „der Blick nach draußen“, sagte Fluglehrerin Nora Geusen. Erstmals alleine fliegen darf man erstaunlicherweise schon mit 14 Jahren. Damit nicht allzu viel Zeit zwischen der Ausbildung und dem ersten Alleinflug vergeht, muss man zum Zeitpunkt der ersten begleiteten Flüge 13 Jahre alt sein.

Das Osterangebot des LSV richtete sich aber nicht nur an junge Teilnehmer. Mit dem Segelflugsport könne man durchaus noch beginnen, „wenn man schon etwas älter ist“, erklärte Anna-Laura Geusen die große Altersspanne unter den Teilnehmern. Voraussetzung sei lediglich eine ärztliche Tauglichkeitsprüfung. Das schöne Wetter sorgte für regen Flugbetrieb auf dem Hegenscheid.

Die beiden Doppelsitzer des LSV starteten immer wieder mithilfe der großen Seilwinde, die für den ersten Auftrieb sorgte. Nach einer etwa halbstündigen Runde kehrten die Schnupper-Segelflieger zurück auf den Flugplatz. Wer ein längerfristiges Interesse am Segelfliegen hat, ist derzeit mit dem moderaten Monatsbeitrag von 59 Euro dabei. Im Gegenzug muss man sich allerdings an den nötigen Arbeitseinsätzen beteiligen, ohne die ein solcher Preis nicht möglich wäre.

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