Ökumenischer Lobpreis auf die Geburt Christi

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Kirchenchor St. Matthäus und Lutherkantorei führten mit Solisten das Oratorium auf.

ALTENA - Erst rauscht die hektische Adventszeit vorbei, dann vergeht Weihnachten wie im Fluge, und schon denkt man schon fast wieder an den Osterhasen. Doch Weihnachten endet nicht am 27. Dezember, und der zweite Höhepunkt des Weihnachtsfestes ist die Ankunft der Heiligen Drei Könige an der Krippe des Himmlischen Kindes, die Christen am 6. Januar feiern.

Die Lutherkantorei Altena und der Kirchenchor St. Matthäus verliehen diesem Fest am Freitag besonderen Glanz mit einem ökumenischen Chorkonzert in der relativ gut gefüllten Lutherkirche. Auf dem Programm stand Heinrich von Herzogenbergs Oratorium „Die Geburt Christi“, das die Geschichte von der Ankunft des Erlösers in vertonten Bibeltexten und volkstümlichen Liedern erzählt. „Kommet ihr Hirten“ schallte es fröhlich durch die Lutherkirche, „Joseph lieber Joseph mein“ und „Es ist ein Ros entsprungen“.

Zu dem rund 50 Sänger und Sängerinnen starken ökumenischen Chor, der im Wechsel von Maria Hartel, Kantorin des Kirchenchors St. Matthäus, und dem Leiter der Lutherkantorei Johannes Köstlin geleitet wurde, kamen mit Svenja Wieschrath (Sopran), Kerstin Wolf (Alt), Fabian Strotmann (Tenor) und Gabriel Craxton (Bass) vier Solisten, die viel Glanz verbreiteten. Holger John und Martin Heider kamen bei den Stücken für Männerquartett hinzu.

Als klein, aber fein präsentierte sich das Kammerorchester „musica da camera“ dessen sechs Musiker eine erstaunliche Klangfülle verbreiteten. Das machte viel Freude im Zusammenklang mit dem Chor und den Solisten. Doch auch die Besucher in der Lutherkirche durften mitwirken am Lobpreis auf die Geburt Christi. „Allein Gott in der Höh´ sei Ehr’ und Dank für seine Gnade“, lobte die Gemeinde und freute sich recht stimmstark über den Tröster, der aus „schweren Banden“ erlöst. „Lob, Ehr sei Gott im höchsten Thron“ jubelten die Besucher am Ende von Herzogenbergs Oratorium und dankten anschließend mit langem Beifall dem Chor, den Solisten und dem Kammerorchester für ein sehr schönes Konzertereignis.

Zu einer „Bachkantate zum Mitsingen für jedermann“ laden die Chöre für den 2. bis 4. März ein. „Meinen Jesum lass ich nicht“ (BWV 124) soll anschließend in einem Kantatengottesdienst aufgeführt werden.

Weitere Infos gibt es im Internet unter http://www.ekia.info. Das nächste große Ziel des Projektchores ist die Aufführung von Johannes Brahms´ „Ein deutsches Requiem“. Das berühmte Chorwerk soll dann am 25. November in der Matthäuskirche zu hören sein.

von Thomas Krumm

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