Nussi, Winnetou oder Bo - Keine extravaganten Namen in Altena

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Die Namensgebung für den Sprössling gestaltet sich oft nicht so einfach.

Altena -  Elfine, Blade, Morticia oder Christmas – wenn es um die Namensgebung des Sprösslings geht, werden einige Eltern schon mal erfinderisch. Dann ist es die Sache der Standesämter, den Namen einzutragen oder abzulehnen.

„Es muss zum Beispiel erkennbar sein, ob es sich um einen Jungen oder ein Mädchen handelt“, erklärt Sylke Kettendorf vom Altenaer Standesamt. Die Gesellschaft für deutsche Sprache weißt zudem darauf hin, dass die Namen nicht dem Wohl des Kindes entgegen stehen dürfen und auch seltene Namen abgelehnt werden können. 

So wurden bundesweit Namen wie Lenin, Satan, Verleihnix oder Nelkenheini von Eltern beantragt, aber nicht eingetragen – Pepsi-Carola, Nussi oder Schneewittchen hingegen wurden erlaubt. 

In Altena bleibt die Wahl der Vornamen jedoch eher konservativ, abenteuerliche Namen wie zum Beispiel Winnetou sei den Hebammen der Hebammenpraxis Altena noch nicht untergekommen. Der Altenaer bevorzugt also normale Namen, wie Sophie, Marie, Maximilian oder Alexander – das sind einige der bundesweit beliebtesten Babynamen 2016. Dennoch sind die Möglichkeiten für extravagante Namen groß: Wie wäre es zum Beispiel mit Popo, Katzbachine oder einfach nur Bo?

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