NRW-Preis geht zum zweiten Mal nach Altena

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NRW-Innenminister Jäger (rechts) und Bank-Vorstand Dietmar P. Binkowska gratulierten dem Bürgermeister. ▪

ALTENA ▪ Zum dritten Mal hat die NRW-Bank am Freitag besonders kreative Kommunen ausgezeichnet, zu zweiten Mal gehörte Altena zu den Preisträgern. Nachdem die Stadt 2008 für das Projekt „Neues Altern in der Stadt“ geehrt wurde, vergab die Jury den Preis jetzt in der Kategorie „Gründen und Wachsen“ für den geplanten Burgaufzug.

Beim Wettbewerb der NRW-Bank geht es (fast) nur um die Ehre: NRW-Innenminister Ralf Jäger und Dietmar P. Binkowska, der Vorstandsvorsitzende der NRW-Bank überreichten Bürgermeister Dr. Andreas Hollstein und 13 anderen Preisträgern einen Glaspokal. Zusätzlich erhalten sie eine Einladung zu einem Workshop der Uni Münster. Dort wird unter professioneller Anleitung „Querdenken“ und das Suchen nach neuen Lösungen geübt.

„In Altena steckt offensichtlich eine Menge kreatives Potenzial“, sagte NRW-Bank-Pressesprecher Klaus Bielstein zu der Ehrung. Er hatte die Burgstadt und ihre Ideen zur Innenstadtentwicklung erst kürzlich in einem redaktionellen Beitrag zum Geschäftsabericht umfassend vorgestellt.

Vor der ersten Jury-Sitzung würden die Bewerbungen anonymisiert – welche Idee aus welche Kommune stamme, erführen die Preisrichter erst später, erklärte Bielstein weiter. „Der Aufzug trägt (...) zur touristischen und wirtschaftlichen Belebung der Stadt Altena bei. Die Wiederansiedlung abgewanderter Unternehmen aus Kunst, Handwerk, Gastronomie und touristisch orientiertem Einzelhandel wird befördert“ – davon zeigt sich die Jury in ihrer Begründung überzeugt. „Die Innovationskraft NRWs ist ungebrochen“, betonte Innenminister Jäger bei der Preisverleihung in Düsseldorf. Dietmar P. Binkowska lobte das innovative Potenzial in den Kommunen Nordrhein-Westfalens.

Die NRW-Bank ist die Förderbank für Nordrhein-Westfalen. Sie unterstützt Unternehmen, Kommunen und Menschen mit dem gesamten Spektrum kreditwirtschaftlicher Förderprodukte. ▪ ben.-

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