NRW-Wirtschaftsministerium

NRW-Minister besichtigen Altena

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Kopf im Nacken: Karl-Uwe Bütof (links) und Frank Butenhoff vom NRW-Wirtschaftsministerium bestaunten gestern die mächtige Fassade des Burgaufzugs. Bürgermeister Hollstein zeigte ihnen die Stadt.

Altena - Minister kommen und gehen, Staatssekretäre auch. Geblieben sind nach der Landtagswahl Karl-Uwe Bütof und Frank Butenhoff – und die reisten am Donnerstag nach Altena und ließen sich von Bürgermeister Dr. Andreas Hollstein die Stadt zeigen. 

Beide arbeiten seit Langem im NRW-Wirtschaftsministerium. 

Bütof leitet die Abteilung Standortpolitik Industrie, Dienstleistungen, Cluster, Außenwirtschaft, in der Frank Butenhoff für das Thema Tourismus verantwortlich zeichnet. Der Burgaufzug ist mit EU-Mitteln zur Tourismusförderung bezuschusst worden. Die Anträge gingen damals über Bütofs Schreibtisch, der sich jetzt endlich mal anschauen wollte, was mit dem Geld passiert ist. 

„Ich habe den fertigen Burgaufzug noch nie gesehen“, sagte er gestern und war beeindruckt von der mächtigen Erscheinung der Cortenstahl-Fassade. Bürgermeister Dr. Andreas Hollstein zeigte den beiden nicht nur den Aufzug selbst, sondern auch die Lenneterrassen und informierte auch darüber, wie diese und andere Maßnahmen der Entwicklung der Innenstadt zugutekommen: Es werde wieder investiert, etwa 15 Häuser seien seit der Eröffnung des Aufzugs verkauft worden. 

Bütof bezeichnet Burgaufzug als "Leuchtturmprojekt" für den Tourismus im Märkischen Kreis

Für den Bürgermeister war der Besuch auch Anlass für einen Blick zurück: Er schilderte den Stress in den letzten 24 Stunden vor der Eröffnung des Aufzugs und wie er und das Team mit List und Tücke den Monteur des Notstromaggregates dann doch noch dazu brachten, es Tüv-fertig zu machen – „sonst hätten die die ganze Anlage nicht abgenommen und wir hätten nicht eröffnen können“. 

Bütof hatte sich auf den Besuch vorbereitet und wusste, dass der Aufzug deutlich mehr Personen befördert als die 48 000, die in der von ihm geprüften Wirtschaftlichkeitsberechnung angenommen wurden. Er bezeichnete die Anlage als „Leuchtturmprojekt“ für den Tourismus im Märkischen Kreis und darüber hinaus und erinnerte daran, dass sein Bau erst durch die Regionale möglich wurde. 

Spätestens wenn 2025 wieder Fördergelder bevorzugt nach Südwestfalen flössen sei es möglich, erneut die touristische Infrastruktur auszubauen. Die Rolle des Tourismus in NRW werde oft unterschätzt, sagte Bütof – dabei hingen inzwischen schon fast fünf Prozent der Arbeitsplätze davon ab.

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