Noch Feinschliff für die Lenneuferstraße

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Eine Problemstelle befindet sich an der Verengung in Höhe des Hochwasserdenkmals.

ALTENA ▪ Sebastian Jülich wartet auf den Frühling – dann wird nämlich nachgebessert. „An der Lenneuferpromenade wird es noch Veränderungen geben“, kündigt er bereits an. Nötig machen‘s unter anderem die entlang der Promenade grundsätzlich abgesenkten Bordsteine.

Mit denen kommen viele Autofahrer nicht gut klar. Zum Beispiel in Höhe des ehemaligen Blumengeschäftes Risse: Dort ist die Fahrbahn etwas verengt worden, ein beachtlicher Teil der Autofahrer erkennt das nicht und fährt mit dem rechten Rad über Bordstein und Gehweg. Eine der großformatigen Gehplatten ist deshalb bereits zerbrochen und muss ausgetauscht werden. „Wir werden dort Poller aufstellen“, kündigt Jülich an. Ein ähnliches Phänomen ist einige Meter entfernt, an der Kurve hinter dem Kaiserhof, zu beobachten. „Ich verstehe das eigentlich nicht. Kurvenradien und Fahrbahnbreiten sind so berechnet, dass zwei Fahrzeuge aneinander vorbei passen“, sagt der Tiefbauingenieur.

Am Schnee liegt ein anderes Phänomen: Die Pflanzbeete am Parkstreifen sind dadurch nicht mehr zu sehen, viele Autofahrer parken auf den Pflanzen. Schon im vergangenen Jahr überlebten einige Gewächse diese raue Behandlung nicht.

„Völlig unerklärlich“ ist für den Mitarbeiter des Bauamtes warum beim ersten Hochwasser, das über die Lenneuferpromenade floss, an einer Stelle einige Platten ganz erheblich absackten. Es sei offensichtlich, dass dort ein Teil des Schotters unter dem Gehweg verschwunden sei, sagt Jülich – „ich weiß bloß nicht wohin“. Sobald das Wetter es zulässt, will er der Sache auf den Grund gehen. Einen finanziellen Schaden für die Stadt schließt er aus, weil eine „hochwasserfeste“ Ausführung der Arbeiten Bestandteil der Ausschreibung gewesen ist. ▪ ben

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