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Noch 72 Tage bis zum Schützenfest

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Von: Ilka Kremer

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Zur Unterhaltung war wieder der Musikverein Iserlohn bei der Altenaer Schützengesellschaft zu Gast.
Zur Unterhaltung war wieder der Musikverein Iserlohn bei der Altenaer Schützengesellschaft zu Gast. © kremer

Das Schützenfest der Friedrich-Wilhelm-Gesellschaft ist das Großereignis in diesem Jahr. Gefeiert wird es, nach fünfjähriger Zwangspause durch die Corona-Pandemie, vom 8. bis 11. Juni. Vier Tage lang, dann ist alles wieder vorbei. Die Vorbereitungen eines der größten Schützenfeste in ganz Deutschland dauern um ein Vielfaches länger und sind mit „wahnsinnig viel Arbeit verbunden“, wie Hauptmann Klaus Hesse im Thomas-Morus-Haus erklärte.

Altena – Erneut kam der Vorstand der Schützengesellschaft zusammen, um zum einen den Stand der Dinge für alle transparent zu machen, und zum anderen, um einen geselligen Abend zu verbringen. Zunächst fragte der Hauptmann bei allen Kompanieführern ab, wie das Kränzebinden läuft. Wie Alexander Grass, der von einer „Bombenstimmung“ berichtete, die an den bisherigen Abenden in der gesamten Kompanie Freiheit herrschte, konnten auch alle anderen nur Gutes berichten. Grass freute sich besonders über die große Beteiligung von Familien mit Kindern. „Im Zug Muckebeutel waren beim ersten Treffen 31 Kinder dabei und sie binden mit Begeisterung eine kleine Kinderkrone. Das ist unsere Zukunft“, sagte er. Tim Grabowski, Kompanieführer Mühlendorf, sprach von einer wahnsinnigen Überraschung bei der Auftaktveranstaltung. „Es waren so viele Leute da, die Jungs und Mädels sind richtig heiß aufs Schützenfest. Ich bin mir sicher, in Altena werden die Schützen nie aussterben.“

Alle Hände voll zu tun: die Knickebein-Ingenieurinnen Rebecca Vogel, Kathi Lanwer und Simone Thal (v.l.)
Alle Hände voll zu tun: die Knickebein-Ingenieurinnen Rebecca Vogel, Kathi Lanwer und Simone Thal (v.l.) © Kremer, Ilka

Viele Köpfe und viele Hände sind nötig, um sowohl die Kränzebindertreffen als auch das Schützenfest zu realisieren. Dafür dankten den Engagierten alle Kompanieführer sowie der Hauptmann. „Ganz toll, dass ihr das alles so macht“, lobte Klaus Hesse. Um die Aufgaben zu bündeln, gründet der Vorstand insgesamt zehn Kommissionen. Die Hauptkommission rund um Adjutant Jörg Nielsen hat derzeit noch am meisten Arbeit. „Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren“, so Nielsen. Größtes Problem sei weiterhin, Musikvereine zu finden, die das Schützenfest in Altena begleiten. Mehr als 280 habe er angefragt. „Eine Brass-Band aus Mannheim konnte ich jetzt noch für den Freitagmorgen gewinnen. Das ist eine super Band und ich bitte euch, zahlreich ins Zelt zu kommen.“

Nach der Arbeit kommt das Vergnügen: Kompanieführer Alexander Grass und seine Männer aus der Freiheit.
Nach der Arbeit kommt das Vergnügen: Kompanieführer Alexander Grass und seine Männer aus der Freiheit. © Kremer, Ilka

Für die Zelt- und Platzkommission berichtete Volker Richter, dass eine Lösung für die Toilettenanlage gefunden worden sei. Bei vergangenen Schützenfesten hatte es immer mal Probleme mit der Wasserversorgung gegeben. „Das haben wir jetzt mit einer doppelten Wasserleitung aus dem Weg geräumt“, so Richter. Dass am Schießstand alles gelingen wird, versicherte Bernd Fischer. Lediglich der Kugelfang habe unter diversen Wettereinflüssen gelitten und müsse vom Adlerbauer Björn Boshe-Plois aufbereitet werden.

Noch 72 Tage bis zum Schützenfest. Deswegen wurde es am Freitag Zeit, noch folgende Kommissionen zu wählen: Die zur Überwachung des ordnungsgemäßen Bierausschankes, geleitet von Gesellschaftsspieß Dirk Himmelmann. Die zur Kranzniederlegung am Freitag mit Hans-Werner Theune an der Spitze. Die Kommission Wald mit Michael Hegemann als Leitung. Und die Kommission Königsorden. Sie besteht nur aus Peter Wilm Schmidt, der die Idee hatte, die Orden früherer Königspaare, die nicht mehr an der Königskette hängen können, zusammen mit der Fahne in der Vitrine der Sparkasse auszustellen. Zu diesem Zweck ließ er kleine Plastikaufsteller anfertigen, auf denen die Namen des Königspaares und der Orden Platz finden.

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