Weihnachtsmarkt ist Lions zu teuer

Altena -  Alle Stände für den Altenaer Weihnachtsmarkt sind vergeben, die Verträge sind in der letzten Woche herausgeschickt worden. 42 Teilnehmer sind mit von der Partie, berichtet Stadtmarketing-Fachfrau Julia Hußmann. Damit steht einem kurzweiligen Wochenende am 6. und 7. Dezember nichts mehr im Wege.

In der Burg Holtzbrinck wird es 18 Stände geben. Draußen wird es neun kleine und neun etwas größere Stände geben. Nach dem „Weihnachtsmarkt der Engel“ wird es diesmal einen „Weihnachtsmarkt des Lichts“ geben.

Insgesamt soll sich die Veranstaltung etwas kompakter als in den Vorjahren präsentieren. „Wir werden etwas zusammenrücken“, kündigt Julia Hußmann an, die sich mit der Agentur Pfiffikus um die Ausrichtung des Weihnachtsmarktes kümmert.

Zu den Höhepunkten soll eine „lebende Krippe“ gehören, die an der Lutherkirche präsentiert wird. Es gibt einen Engel auf Stelzen, und einen Nikolaus-Schlitten mit einem leibhaftigen Rentier.

Im Stadtmarketingverein habe man ein Augenmerk darauf gelegt, dass der Weihnachtsmarkt insgesamt kostendeckender über die Bühne gebracht werden kann. Dazu sei insgesamt „neu geschaut und kalkuliert“ worden.

Nicht handelseinig wurde man sich unterdessen mit dem Lions-Club. Dessen Förderverein wird nach etlichen Jahren regelmäßiger Anwesenheit diesmal nicht auf dem Weihnachtsmarkt vertreten sein. Der Grund hierfür liege unter anderem „in den noch weiter gestiegenen Standgebühren“, schreibt der Verein. „Diese führen dazu, dass die eigenen hohen Kosten des Vereins in keinem angemessenen Verhältnis mehr zu dem zu erwartenden Erlös für gemeinnützige Zwecke stünden“. Angesichts der langjährigen Präsenz von Lions auf dem Altenaer Weihnachtsmarkt „ist uns diese Entscheidung nicht leicht gefallen“, schreibt der Förderverein.

Den Verkauf der so genannten „Soft-Drinks“ werden in diesem Jahr nun die Handballer des VfB Altena übernehmen. - Von Thomas Keim

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