Autorallye von Altena nach Altena

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Möglichst viele Kilometer mit möglichst wenig Sprit – das ist Sinn einer Autorallye, die in Altena endet. ▪

ALTENA ▪ Von Altena nach Altena – und das mit möglichst wenig Sprit: Die Burgstadt ist am 18. September Ziel einer etwas anderen Autorallye, deren Start an diesem Tag um 8 Uhr morgens in Genderen erfolgen wird. Das ist eine Stadt im „Land van Heusden en Altena“ im holländischen Nord-Brabant.

400 Kilometer lang ist die Strecke, die die zwölf gemeldeten Fahrzeuge zurückzulegen haben – zur Hälfte geht es über die Autobahn, die andere Hälfte wird auf Landstraßen zurückgelegt. Aufgabe an die Fahrer: Sie sollen mit weniger Sprit auskommen, als die ECE-Norm für ihr Fahrzeug ausweist. Um das kontrollieren zu können, werden vor dem Start die Tanks versiegelt, in Altena (Deutschland) wird dann zur Verbrauchsermittlung getankt.

Die Idee zu der Tour hatte „Auto Altena“, ein Zusammenschluss von 20 Autohändlern in der holländischen Region. „Vorbild für eine grüne Rallye“ sei die Fahrt von Altena nach Altena, erklärt Marc Boumann, der die Veranstaltung organisiert. Er will damit auch darauf hinweisen, dass viele Maßnahmen zur Verbrauchsoptimierung und Schadstoffminderung ihren Ursprung im Motorsport haben.

Für die Teilnehmer der Ausfahrt gelten strenge Regeln. Sie dürfen nicht schleichen – wo 120 Stundenkilometer zugelassen sind, müssen sie 110 km/h fahren. Im Windschatten von LKW zu fahren und ähnliche Tricks sind verboten. Kontrolliert wird das natürlich auch, und zwar von Schiedsrichtern, die den jeweiligen Teams unangemeldet zugeordnet werden.

Ganz abgeschlossen sind die Vorbereitungen für die Rallye übrigens noch nicht: Die Organisatoren suchen noch Kontakte in Altena, gerne natürlich Autohäuser. Kontakt zum Veranstalter unter marc@autobedrijfboumann.nl ▪ Thomas Bender

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