Stellwerk auf der Suche nach potenziellen Nutzern

Nicht viel los in der Freiheit 26

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Das Haus Freiheit 26 hat noch freie Kapazitäten. Jetzt gibt es einen Workshop dazu.

Altena - Acht Wochen nach der feierlichen Einweihung im Beisein von Heimatministerin Scharenbach ist’s meistens dunkel in der „Freiheit 26“. Die für 500000 Euro zur Begegnungsstätte umgebaute ehemalige Gaststätte an der Auffahrt vom Langen Kamp zur Freiheitstraße wird nur von wenigen Gruppen genutzt.

Das liegt unter anderem daran, dass die Flüchtlingsbetreuung durch das Stellwerk stark nachgelassen hat. In den Sprachkursen würden allenfalls noch zwei dutzend Teilnehmer gezählt, heißt es aus Kreisen der Gruppe. Das bedeutet aber nicht, dass die Geflüchteten nicht deutsch lernen: Viele von ihnen nehmen an Maßnahmen des Jobcenters teil und sind damit tagsüber oft unterwegs. Das Stellwerk ist als Hauptnutzer des Gebäudes vorgesehen, Annette Wesemann verweist darauf, dass dort neben einigen Kursen einmal im Monat ein Begegnungscafé stattfindet. Außerdem gibt es eine externe Nutzung durch Englischkurse der VHS Rahmede.

Mehr Potenzial

 „Das Haus habe aber mehr Potenzial“, sagt Anette Wesemann vom Integrationsbüro und rührt die Werbetrommel: „Die Räume im Unter- und Obergeschoss bieten Möglichkeiten für sehr unterschiedliche Aktionen und können jetzt noch mehr mit Leben gefüllt werden“. Daher lädt das Integrationsbüro jetzt zu einem „Ideen- und Planungstreffen“ ein.

15. Mai Treffen

Es findet am 15. Mai um 17 Uhr in der Freiheit 26 statt. Neben der Möglichkeit, sich die Räume anzusehen, sind alle Altenaer – ob Alteingesessene oder Neuzugezogene, – eingeladen, an den Planungen für die Belebung des Hauses mitzuwirken. „Ich fände es toll, wenn wir verlässliche Öffnungszeiten hinbekämen“, so Wesemann vom Integrationsbüro. „Damit man weiß, wann man die Freiheit aufsuchen kann, um einen Kaffee zu trinken und einfach Menschen zu treffen“. Darüber hinaus können ihrer Ansicht nach die unterschiedlichsten Projekte durchgeführt werden, Gesprächskreise, Koch- und Backgruppen, ein Kunstprojekt und vieles mehr.

Ministerin Ina Scharrenbach und Bürgermeister Dr. Andreas Hollstein im März bei der Eröffnung der Freiheit 26. Jetzt wird nach Ideen zur Nutzung der Begegnungsstätte gesucht

„Alles ist möglich, von regelmäßigen Treffen bis hin zur einmaligen Aktion. Wir erwarten keine fertigen Projektpläne, sondern suchen Menschen, die Lust und Zeit, Engagement und Spaß mitbringen. Menschen, die Ideen haben oder bei der Umsetzung von Ideen mithelfen wollen“, so Wesemann weiter.

Planungsworkshop

Nähere Informationen zum Planungsworkshop gibt es im Integrationsbüro der Stadt Altena, bei Anette Wesemann, Tel. 021352/209 218, a.wesemann@altena.de oder Samira Lorsbach, Tel: 209 225, s.lorsbach@altena.de. Das Gebäude ist übrigens auch als Anlaufstation für Touristen gedacht. In dem dafür vorgesehenen Raum hat sich seit der Eröffnung nichts verändert. Der Zugang ist ein Provisorium, außer einer (leeren) Ladentheke gibt es keinerlei Einrichtungsgegenstände.

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