Viele Schmuddelecken sind auch selbst gemacht / Weiter melden und anrufen

Nicht immer nach der Stadt rufen

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Jeden Tag passieren diese Schmuddelecke viele kleine Kinder, die den Johanniter-Kindergarten Zwergenburg besuchen. Da muss niemand nach der Stadt rufen, dieser Dreck ist hausgemacht und gehört umgehend beseitigt.

Altena - Wie sauber ist Altena? Wo gibt es wirklich Schmuddelecken, die umgehend beseitigt werden müssten? Fragen, die wir unseren Lesern gestellt haben und auf die die Redaktion täglich Antworten erhält.

Doch eines muss man vorweg feststellen: Nicht immer liegen die gemeldeten Verunreinigungen in der Verantwortung der Stadt. Oft sind sie auch selbst gemacht. Von Bürgern, die nicht den Sperrmüll rufen oder Zeitgenossen, die einfach keine Lust haben, den kostenlosen Bringhof-Service zu nutzen, weil das ja mit ein wenig Arbeit verbunden wäre. Einige Beispiele davon gibt es auf dieser Seite. Und auch das soll diese kleine Serie bewirken:

Das Technische Rathaus, gezeichnet vom Verkehr. Die Stadt plant mittelfristig einen neuen Anstrich.

Nicht immer nach der Stadt zu rufen und in diesem Sinne die Frauen und Männern vom Bauhof: Oft genügt es, selbst den Besen in die Hand zu nehmen und aktiv zu werden oder eben ein Kärtchen (geht natürlich auch online) auszufüllen, um alte Matratzen, Hausrat und was auch immer sachgerecht und schnell entsorgen zu lassen.

Verwaltungskritik

Heftig in der Kritik steht bei Bürgern aber immer wieder der Chef der Verwaltung selbst. Und so fragt beispielsweise Leser Peter Carstens: „Was passiert mit dem Postgebäude nach dem Umzug zum Brachtenbecker Weg? Das Müllproblem ist allgegenwärtig. Beispiel Bungerplatz. Aber auch die Sauberkeit und der Zustand der Parkhäuser sowie die Sauberkeit entlang der Straßen in der Nette, Dahle und rund um die Bauruine Fritz-Berg-Stiftung lassen vermissen, dass man das im Rathaus auf dem Schirm hat.“ Carstens fragt, ob die gestiegenen Mehreinnahmen aus der so drastisch erhöhten Grundsteuer nicht auch irgendwie in diese Art von Maßnahmen gesteckt werden könnten.

Wenig einladend und mit Graffiti besprüht: Die Unterführung der Steinernen Brücke. Licht ist auch Mangelware.

Der Bürger wünscht sich im Übrigen vom Stadtoberhaupt, sich häufiger dem Bürger selbst zu stellen. Dieser Vorwurf geht ins Leere. Denn da gibt es zum Beispiel die Sitzungen im Rathaus. Die sind grundsätzlich offen für alle Bürger und beinhalten sogar eine Bürgerfragestunde, in der jeder, der möchte, zu Wort kommen kann. Hinzu gibt es die regelmäßige Präsenz der Verwaltungsspitze donnerstags auf dem Wochenmarkt.

Dorn im Auge

Dorn im Auge und Ärgernis ist vielen Bürgern auch das lila Verwaltungsgebäude an der Lüdenscheider Straße. Das Technische Rathaus wirke verkommen, verdreckt und wenig einladend. Der Verwaltungschef, auf die optischen Mängel angesprochen: „Die Verwaltung lässt die Fassade regelmäßig reinigen. Mittelfristig ist ein neuer Anstrich geplant. Allerdings sorgt der enorme Straßenverkehr auch für eine enorme Schmutzbelastung an dieser Stelle.“

Rufen Sie uns weiter an: 02352/91 87 26 oder mailen Sie uns: ak@mzv.net

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