Neujahrsempfang der katholischen Gemeinde: Worte und Taten sind gefragt

Empfang St. Matthäus: Wort und Tat gefragt

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Pfarrer Ulrich Schmalenbach mit dem Spenden-Scheck.

Altena - Zum Neujahrsempfang hatte die katholische Gemeinde am Sonntag, 18. Januar, eingeladen. Nach dem Hochamt in St. Matthäus ging es auch im Pfarrsaal um „das rechte Wort“.

Von Silvia Sauser

Wie findet man die richtigen Worte, um Menschen näher zu kommen? Mit dem „AlteNah-Kästchen“ sei dieser Schritt gelungen. Nicht nur durch Reden, sondern durch Handeln brachte diese „Geschäftsidee“ der katholischen Gemeinde nicht nur die Menschen einander näher, sondern sorgte auch für Einnahmen von 2375 Euro.

Einen symbolischen Scheck über diese Summe überreichte Pfarrgemeinderatsvorsitzende Petra Heer an Pfarrer Ulrich Schmalenbach. Aufgeteilt wird der Erlös zu fast gleichen Teilen an die Flüchtlingshilfe im Bistum und die Gemeinde-Caritas. Die Initiatoren Christiane Frebel und Stefan Kemper erhielten ein Näh-Kästchen als kleines Danke-schön.

Dietmar Flusche berichtete für den Kirchenvorstand über die Arbeit im vergangenen Jahr. Lobend erwähnte er die Sternsinger-Aktion, bei der 15 427 Euro zusammen kamen.

Pfarrer Ulrich Schmalenbach sprach die Hoffnung aus, dass aus Veränderungen in der Gemeindearbeit Neues wachsen möge.

Für das St. Vinzenz-Hospital berichtete Dirk Wiese über positive Veränderungen und dankte allen Ehrenamtlichen, dem Förderverein und auch den Mitarbeitern für die gute Arbeit. Altena habe keine „Krankenhaus-Fabrik“, sondern der Patient Mensch stehe bei der fachlichen und pflegerischen Versorgung im Vordergrund.

„Wir müssen gemeinsam unsere christliche Stimme erheben und mit den Muslimen in Altena auf einem friedlichen Weg weitergehen“, appellierte Pfarrerin Merle Vokkert für die evangelische Gemeinde. Dem schlossen sich Birgit Tupat für die Nachbargemeinde und Bürgermeister Dr. Andreas Hollstein an.

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