Neujahrsempfang der Evangelischen Kirchengemeinde Rahmede

Neue Pläne für das Gemeindehaus

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Stützen an den Fenstern sind seit langer Zeit deutliches Zeichen dafür, das mit dem evangelischen Gemeindehaus Am Stockey etwas nicht stimmt. Jetzt soll die Fassade so ertüchtigt werden, dass sie die Bewegungen des Untergrundes auffangen kann.

Altena – Gemeindepfarrer Thorsten Brinkmeier eröffnete den Neujahrsempfang im voll besetzten Gemeindesaal zunächst mit einem Rückblick auf das vergangene Jahr. Die 2017 begonnene Perspektivberatung durch einen externen Coach zeigte mit einem neuen Bibelkreis, Geburtstagsfrühstücken und den Praystation-Gottesdiensten erste Erfolge. Die geplante Hausaufgabenhilfe kam mangels Bedarf aber nicht zustande.

Im Mittelpunkt des Empfangs stand aber die neue und überraschende Entwicklung bei de Sanierung des Gemeindehauses. Bisherige Überlegungen, den Boden unter dem Gebäude durch Injektionsverfahren zu stabilisieren, kommen nicht mehr in Frage. Weitere Untersuchungen, Berechnungen und Gespräche ergaben, dass es keine Garantie für den Erfolg dieser Maßnahmen gibt. Zudem steigen die ursprünglich eher niedrig eingeschätzten Kosten durch viele Nebenarbeiten und Preissteigerungen nach Aussage von Brinkmeier in astronomische Höhen. Dies sei angesichts der Gemeindefinanzen aber nicht zu vertreten. Dies bedeute aber nun nicht die Aufgabe des Gemeindehauses, zu dessen Erhalt sich die Gemeinde weiter bekennt. Vielmehr soll nun die Fassade des Gebäudes so ertüchtigt werden, dass das Gebäude auf die Bewegungen des Bodens reagieren kann.

Viel zu berichten hatte Pfarrer Thorsten Brinkmeier beim Neujahrsempfang der evangelischen Kirchengemeinde Rahmede.

Dazu gehört die Erneuerung der Sturzbögen über den Fenstern, das Setzen von Ankern und die Schließung der Rissfugen. Begonnen werden soll mit der Sanierung eines Fensterbereichs, um daraus Erfahrungen für die weitere Sanierung sammeln zu können. Der Friedhof als weiteres Sorgenkind der Gemeinde soll dauerhaft deutlich verkleinert werden, da der Bedarf durch zurückgehende Mitgliederzahlen nicht mehr vorhanden sei. Dieser Prozess, dessen Umsetzung aufgrund bestehender Grabrechte nur über mehrere Jahrzehnte geht, wird nun durch erste bauliche Maßnahmen eingeleitet. Personelle Veränderungen gibt es in der Leitung der Gemeinde. Aufgrund der zunehmenden baulichen Aktivitäten wird die Presbyterin Susanne Möritz zukünftig als Baukirchmeisterin tätig. Der bisherige Kirchmeister Ralf Ziomkowski wird als Finanzkirchmeister weiterhin über den Haushalt der Gemeinde wachen. Positiv wurde auch die Einstellung einer eigenen Reinigungskraft aufgenommen. Mit regen Diskussionen bei Sekt, Saft und Kaffee wurde der Neujahrsempfang beschlossen.

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