Neues Stadtspiel vorgestellt / Unterwegs auf der Suche nach Lösungswort

Schatzsuche mit neun Prüfungen

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Los geht’s: Zu den ersten, die sich das neue Stadtspiel ansehen und ausprobieren konnten, gehörten Laura, Melissa und Julia, hier mit ihrer Mutter und Nathalie Weigelt (l.) und Sara Schmidt (r.).

Altena – Mit einem neuen Stadtspiel möchte die Tourismusbeauftragte Nathalie Weigelt bei Kindern Interesse für die Burgstadt und Lust auf eine Schatzsuche wecken. Es braucht gar nicht viel, um mitzumachen. Eine Portion Cleverness und gesunde Füße wären allerdings nicht schlecht.

 Denn ein bisschen bewegen muss man sich schon. „Eine gute Stunde bis zu 90 Minuten werden die Teilnehmer unterwegs sein“, schätzt Nathalie Weigelt. Aber die Junioren sind nicht allein. Sie werden wohl zumeist von ihren Eltern begleitet, aber auch von einem adeligen Herren – ein bisschen Fantasie vorausgesetzt. Der edle Ritter Eberhard zu Altena hat eine Reihe von Fragen an die Mädchen und Jungen, deren korrekte Beantwortung jeweils zu einem Buchstaben führt und am Ende ein Lösungswort ergibt.

Allerdings muss man ein wenig mit den Buchstaben spielen und Kombinationsgabe beweisen, denn die Buchstaben kommen im Laufe des Spieles nicht in der endgültigen Reihenfolge zusammen. „Ich vernahm, Ihr wäret auf der Suche nach einem Schatze“, wendet sich Ritter Eberhard an die Teilnehmer. „So findet ihn denn mithilfe dieses Pergamentes.“ Eberhard versichert noch: „Ich will heute Euer guter Freund und Gefährte sein.“ Und: „Keinesfalls schmälern will die folgende Reise Euer Wissen, wohl aber erweitern“.

Die Reise der Schatzsucher, das darf vorab verraten werden, führt vom Erlebnisaufzug in den Burghof. Dort wartet der Schatz. Dass er von den Eltern oder den Lehrern einer Schülergruppe zuvor dort deponiert werden muss, sei der Vollständigkeit halber erwähnt. Am Ende werden die Mädchen und Jungen – hoffentlich – neun Prüfungen bestanden haben, also auf neun Fragen die richtigen Antworten gefunden haben. Grundsätzlich richtet sich die Schatzsuche an Kinder in einem Alter von etwa sechs Jahren aufwärts, allerdings ist es auch kein Problem, wenn die Teilnehmer etwas jünger sind. „Die Eltern können ja auch helfen“, meint Nathalie Weigelt.

Das Pergament zur Schatzsuche ist ab sofort zu haben im Erlebnisaufzug, im Tourismus-Informationsbüro an der Freiheitstraße und es steht auch als Download über das Touristikportal visit-altena.de zur Verfügung. Bei der neuen Schatzsuche handelt es sich im Übrigen um eine Coproduktion der Tourismusbeauftragten Nathalie Weigelt und Sara Schmidt, die die Wirtschaftsförderung unter ihren Fittichen hat. Ausgangspunkt war die Überlegung, dass viele Besucher nach der Erkundung der Burg noch auf der Suche nach weiteren Programmpunkten sind. Da bietet sich die Schatzsuche an.

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