Altenaer Friedrich-Wilhelms-Gesellschaft stellt erste Pläne fürs Fest 2012 vor

Adjutant Frank Nielsen mit den Festzeltbetreibern. ▪

ALTENA ▪ Am Freitag trafen sich die Schützen der Friedrich-Wilhelms-Gesellschaft zur ersten Vorstandssitzung zur Vorbereitung des Schützenfestes 2012 im Haus Mayweg.

Die dauerte länger als gedacht, doch mit der einen oder anderen Runde Knickebein hielten sich die Schützen bei Laune. Schwerpunkt der Sitzung: die Umgestaltung des Festzeltes. Aufgrund der Vorkommnisse bei der Loveparade in Duisburg und dem Mendener Schützenfest war die Friedrich-Wilhelms-Gesellschaft gezwungen, ihr Sicherheitskonzept zu überarbeiten. Entsprechende Pläne, so Schriftführer Klaus Hesse, seien bereits mit Polizei und Ordnungsamt erarbeitet worden. Ein Sicherheitskriterium: Der Gang rund ums Schützenzelt muss zukünftig möglich sein und bleibenZudem müssen ausreichend Fluchtwege vorhanden sein.

Auch Kritikpunkte des vergangenen Schützenfestes wurden in der neuen Planung berücksichtigt. So waren zuletzt fehlende Ruhezonen und zu volle Thekenbereiche bemängelt worden. Mit dem neuen Zelt soll das anders werden. Mitarbeiter der Firma Kühling hatten eine entsprechende Präsentation vorbereitet, an der sie die Änderungen visualisierten.

Mit 2700 Quadratmetern bietet das Zelt Platz für rund 5000 Gäste. Besonderheit des Schützenzeltes 2012: Ein offener Biergarten, der sich nahtlos an das Festzelt anschließt. Außerdem wird es ein Discozelt geben. Firma Kühling verspricht „eine eindrucksvolle Beleuchtung“.

Auch in der Ausstattung des Zeltes wird es Veränderungen geben. Eine Rundtheke sorgt für mehr Bewegungsfreiheit. Die Technik wird auf einem Turm neben der Tanzfläche installiert, der ebenfalls Platz für eine weitere Theke bietet.

Aufgrund des großen Andranges an der Cocktailbar im Jahr 2009 hat sich die Gesellschaft entschlossen, eine zweite Cocktailbar im vorderen Teil des Zeltes anzubieten.

Die Pläne wurden von den Schützen positiv aufgenommen. Nur eins machte einigen Anwesenden Sorgen: die virtuelle Dekoration in blau und weiß. Arno Mählmann, Mitarbeiter der Firma Kühling, konnte den Schützen allerdings mit einem Augenzwinkern versichern, dass beim Schützen natürlich grün und weiß dekoriert sein werde.

Fest steht bereits, wer im neuen Zelt für Stimmung sorgen wird. Die Verträge mit Radspitz und Free Steps sind bereits unterschrieben. Beide Bands sind den Altenaern vom vergangenen Fest in bester Erinnerung.

Auch vom Altenaer Patenschiff „Frettchen“ gibt es Neuigkeiten. Nach dem das Schnellboot aufgrund von Reparaturmaßnahmen lange liegen musste, sind nun alle Schäden behoben. Heute wird es zu Wasser gelassen. Die erste Probefahrt gibt es am 22. Dezember.

Hauptmann Klaus Knipping lobte die erfolgreichen Kompaniefeste. Allerdings wies er auch darauf hin, dass vier dieser Veranstaltungen für ein Jahr zu viel seien. Positiv hervor hob Knipping das Bungernfest, das trotz Regens viele Besucher verzeichnen konnte. ▪ Von Carolin Hüppe

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare