Förderverein fühlt sich in Arbeit bestätigt /

Neues Lichtkonzept für die Jugendbücherei

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Büchereichef Antonius Gusik (vorne) und Dr. Frank Leienbach berichteten den Anwesenden.

Altena - Die Stadtbücherei ist zu einem Ort des Erlebens geworden. Dass im vergangenen Jahr weniger Ausleihen verzeichnet worden sind, heißt noch lange nicht, dass die Kundschaft ausbleibt. Im Gegenteil kommen immer mehr Menschen, die sich vor Ort an den Angeboten erfreuen. Insbesondere die Spieleangebote boomen.

Das hat zuletzt noch die Nacht der Bibliotheken gezeigt, wo die Gäste noch die letzten Mini-Tische in der Kinderbibliothek nutzten, um den erfolgreichen Spieleabend zu genießen.

Unterstützung

Gerne wollen die Freunde der Stadtbücherei die Organisatorinnen unterstützen und mobile klappbare Spieltische anschaffen, auf denen auch größere Spielbretter problemlos ausgebreitet werden können. Das Mobiliar im Lesecafé kommt bei manchem System an seine Grenzen. ,,Wir unterstützen gerne alles, was gut läuft und worauf die Nutzer in Zukunft Lust haben könnten“, erklärte Fördervereinsvorsitzender Dr. Frank Leienbach.

Gut besucht war die Versammlung des Büchereifördervereins am Montag.

Die Kassenlage lässt Investitionen zu. Weil sich die Jugendbücherei im Obergeschoss auch zunehmender Beliebtheit erfreut, wollen die Freunde dort in ein neues Lichtkonzept investieren. Darüber hinaus soll die Leseförderung für Kinder nicht zu kurz kommen. Die Freunde wollen natürlich wieder das Antolin-Projekt und den Leseclub Junior unterstützen. Beides soll wieder stärker an den Schulen beworben werden. Im Rahmen der erneuerten Kooperation mit dem Burggymnasium wird Büchereileiter Antonius Gusik Antolin noch einmal gesondert am BGA vorstellen.

Mit dem BGA gemeinsam

 ,,Die Unterstufenschüler sollen wissen, dass es nach der Grundschule nicht vorbei ist. Sie können weiterhin teilnehmen und ihre Leseerfahrungen teilen“, so Gusik. Für die Kunden, die noch gar nicht lesen können, haben sich die dienstäglichen Vorlesestunden super etabliert. 20 Kinder sind keine Seltenheit bei diesen Terminen und beim anschließenden Basteln wird sogar der Platz knapp. Erfahrene Leser sind im Literaturkreis gut aufgehoben. Dr. Frank Leienbach dankte Ingrid Baumeister herzlich für ihr Engagement. Ehrenamtliche Kräfte sind zu einer tragenden Säule geworden für die Bücherei. Über diese Helfer kann der Samstagsbetrieb aufrecht erhalten und der Bücherflohmarkt gestaltet werden. Wer dort am jeweils ersten Samstag im Monat nicht vorbeischauen kann, ist täglich an der Ape im Stapelcenter gut aufgehoben. Der freie Markt für aussortierte Werke aus dem Büchereibestand bringt kontinuierlich Geld ein, das wieder in Neuanschaffungen investiert werden kann. Und manchmal muss man auch Glück haben: Ronja und Rabea Balkenhol haben sich um eine Förderung des Vereins ,,Spiel des Jahres“ bemüht und 500 Euro bewilligt bekommen, die in Spiele für Jugendliche investiert werden.

500 Euro Geldspritze

Sie werden auch Verwendung finden in der Spiele-AG, die am Burggymnasium angeboten wird. Kulturfans können sich folgende Termine in ihrer Bücherei vormerken: Am 5. April ist die Nachrodter Krimiwerkstatt mit einer Lesung zu Gast. Am Tag des freien Buchs am 10. Mai kommt eine Rezensentin aus Dortmund, um über ihre Arbeit zu berichten. Am 11. Juni findet wieder ein Kindertheater statt und am 21. Juni tritt die Altenaer Band ,,Schwieriges Kind“ in der Bücherei auf. Michael Martin kommt am 30. Oktober mit seinem neuesten Werk zu Besuch.

Sommerhöhepunkt

Und der Sommerhöhepunkt wird wieder das große Kinderfest am letzten Tag der Sommerferien, wenn es heißt ,,Meerjungfrau trifft Wassermann“. Wer Ideen, Anregungen oder Zeit für seine Bücherei hat, kann sie jederzeit an den Förderverein herantragen. Aktuell hat er 92 Mitglieder und besteht bereits im 18. Jahr.

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