Bilder, Installationen und Skulpturen: Ein Dutzend Kunstschaffende nutzen Ausstellungsraum

Kunst im ehemaligen Schlecker

Guiseppe Quitadamo (l.) wies den Künstlern ihre speziellen Quadratmeter und Flächen im ehemaligen Ladenlokal Schlecker zu. Anastasius Panagiotidis, in der Kunstszene unter Tisi 76 bekannt, ist einer von fast einem Dutzend Ausstellern hier.  Foto: Bonnekoh

Altena -   Noch liegt viel Arbeit vor den Künstlern, die für die kommenden drei Monate das ehemalige Schlecker-Ladenlokal an der Lennestraße mit neuem Leben füllen werden.

Anastasius Panagiotidis, der in der Kunstszene unter „Tisi 76“ besser bekannt ist, sah sich am Montag, 5. Januar, vor Ort um. Gemeinsam mit Guiseppe Quitadamo, der Initiator Peter Clever vertrat, suchte sich der Metall- und Installationskünstler „ein eigenes Plätzchen“ im Ladenlokal. Dort wurden noch die Wände weiß gepinselt, ein Glasreiniger war dabei, die Scheiben zu reinigen. Gar nicht so leicht, waren sie doch einst über und über mit Werbeetiketten verklebt.

Tisi 76 hat sich der „Kunst mit Schrauben“ verschrieben und fertigt aus diesem Werkzeug Figuren, Waffen, „eben alles, was man sich nur denken kann.“ Quitadamo fand natürlich die „passende Ecke“ im Geschäftsraum, wo sich nun Anastasius Panagiotidis oder besser – seine Kunst – ausbreiten darf.

„Wir haben fast ein Dutzend Männer und Frauen gefunden, die bereit sind, diesen Raum in den kommenden drei Monaten mit Leben zu erfüllen“, sagt der Grieche. So dürften sich die Altenaer – AK berichtete bereits – auf Skulpturen, Bilder und Installationen freuen, die hier auf rund 320 Quadratmetern ausgestellt und zum Kauf angeboten werden. Gearbeitet werden soll zwar auch in diesem Raum. „Aber niemand darf erwarten, dass hier etwas geschweißt wird“, sagt der Ausstellungsleiter.

Geöffnet ist das Kunstprojekt im ehemaligen Schlecker-Laden von donnerstags bis samstags. „Genaue Öffnungszeiten müssen wir noch ausknobeln“, so Anastasius Panagiotidis, „weil alles irgendwie noch in Fluss ist.“

Künstler „Tisi 76“ hatte Montag noch keine von ihm gefertigten Objekte mitgebracht, dafür aber ein Hobbymaler. Der hatte seine Werke fein säuberlich an den Teil einer Wand gestellt, wo er sie einmal präsentieren will.

Das neue Kunst-Ausstellungshaus ist übrigens auch eine PopUp-Idee – deshalb die zeitliche Befristung auf zunächst drei Monate.

von Johannes Bonnekoh

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