Angebot der Caritas in Altena

Neues Kinder-Café: Flutkatastrophe schnell verarbeiten

Feuerwehrleute im Einsatz an der Altenaer Straße zwischen Lüdenscheid und Altena.
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Das Hochwasser und die Schäden in Altena vergessen auch die Kinder nicht so schnell. Die Caritas will mit einem neuen Angebot helfen, die Katastrophe zu verarbeiten.

Die Flut, die Schäden, die Bilder haben sich bei den Menschen in Altena tief eingebrannt. Auch bei den Kindern. Damit die Katastrophe nicht zum Trauma wird, bietet die Caritas ein besonderes Café an.

Altena – Die Hochwasserkatastrophe vor zwei Wochen hat viele Menschen im Lennetal schwer getroffen und in eine Notlage gebracht. Der Caritasverband Altena-Lüdenscheid bietet daher verschiedene Hilfestellungen an, darunter ein Kinder-Café in Altena.

Viele Mädchen und Jungen aus den überfluteten Stadtgebieten haben die Hochwasserkatastrophe als ein belastendes Ereignis erlebt. Die Caritas in Altena eröffnet deshalb ein Kinder-Café, um den Jüngsten zu helfen, ihre schlimmen Erlebnisse zu verarbeiten. „Wir wollen den Kindern neue Sicherheit vermitteln, ihre Fragen beantworten, wenn die Eltern mit dem Wiederaufbau belastet sind, und ihnen auch einfach einen Ort zum Spielen bieten“, sagt Jana Opderbeck von der Caritas-Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche.

Erstes Treffen für Kinder und Eltern am 6. August

Das Kinder-Café wird künftig jeden Dienstag um 15 Uhr für 90 Minuten für Kinder ab sechs Jahren öffnen und wird von zwei Fachkräften der Caritas begleitet. Eine Anmeldung ist jeweils bis zum vorhergehenden Freitag erwünscht, um die Corona-Regelungen einhalten zu können.

Ein erstes Treffen für Eltern und Kinder ist am Freitag, 6. August, von 10 bis 13 Uhr im Haus der Caritas, Werdohler Straße 3, geplant. Es gibt Waffeln, und das Spielmobil des Kinderschutzbundes steht bereit. Die Beratungsstelle ist telefonisch erreichbar unter 0 23 52/ 91 93 20, E-Mail: eb@caritas-altena.de.

Weitere Angebote für Flutopfer

Für die vom Hochwasser Betroffenen bietet die Caritas weitere Angebote und Hilfestellungen. Ein Überblick:
. Vermittlung von Nothilfe aus Spendengeldern: Der Caritasverband ruft die Betroffenen, die durch das massive Hochwasser geschädigt wurden und dadurch auf eine finanzielle Hilfe angewiesen sind, auf, mit der Caritas in Kontakt zu treten. Sie vermittelt Spendengelder, um die Betroffenen zu unterstützen. Kontakt: Haus der Caritas, Werdohler Straße 3, Altena, Tel. 0 23 52 / 91 93 20, E-Mail: info@caritas-altena.de

. Unterstützung bei Anträgen: Der Caritasverband möchte die Flutopfer aktiv in diesen schweren Zeiten unterstützen. Wer Hilfe bei der Antragsstellung, der Kontaktaufnahme zur Versicherung oder lediglich Papier und einen Drucker benötigt, kann sich ebenfalls an die Caritas wenden.

. Plattform für Sachspenden: Um eine Vergabe von Möbeln, Elektrogeräten, Kleidung und Spielsachen zu vereinfachen, hat der Caritasverband Altena-Lüdenscheid eine neue Plattform eingerichtet. Ab sofort können gezielt Spenden angeboten und gesucht werden. Betroffene und Helfer können dann direkt in Kontakt miteinander treten. Zu finden ist die Plattform online unter caritas-luedenscheid.de.

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