Neue gastronomische Perle

25 Quadratmeter groß ist die Fensterscheibe des neuen Gastraumes von Finkernagels-Bistro. Foto: Bonnekoh

ALTENA -  Nein, einen griffigen Namen hat Kai Finkernagel für das neue Lokal noch nicht, das im kommenden Frühjahr Gäste in das ehemalige Café Rhodos an der Lennestraße ziehen soll. „Wir suchen noch etwas Neutrales“, sagt der Kaufmann.

Eines ist aber sicher: Er möchte mit seinem Team möglichst den erwarteten Schwung von Publikum rund um die Burgaufzugs-Eröffnung am 26. April 2014 mitnehmen. Zurzeit wird noch gebaut und saniert. „Dann sollten wir aber wirklich fertig sein.“

Ein reines Speiselokal wird Finkernagel nicht anbieten. „Wir planen eine Art Bistro, in dem man Kaffee trinken, kleine Snacks genießen und Cocktails erhalten kann“, sagt er. Und Finkernagel setzt deshalb durchaus auf die Mithilfe der Altenaer: „Wir suchen noch einen zündenden Namen für das neue Gasthaus. Bisher führe ich es gedanklich unter Lennehaus, aber da fehlt mir ehrlich gesagt ein wenig der Pfiff.“

Gestern setzten Monteure der Firma Erpa Fenster-Türen Erich Paternusch aus Nachrodt ein mehr als 25 Quadratmeter großes Fenster zur Lenneseite ein. Diese Spezialanfertigung aus Alu-Profilen sei so etwas wie der Blickfang des neuen Gastraumes, der 70 bis 80 Personen Platz bietet. Er ist auf zwei Ebenen angelegt. Wer hier einkehrt, hat den unverstellbaren Lenne-Blick durch diese vom Boden bis zur Decke gehende Scheibe.

Auf der zweiten Ebene trennt sie die speziell eingebaute Raucherterrasse räumlich vom übrigen Gastraum. Eine hohe sechsstellige Summe hat Finkernagel in sein Projekt investiert. „Wahrscheinlich wäre es günstiger gewesen, neu zu bauen“, resümiert er. „Was wir allein aus statischen Gründen an Stahlbetonträgern in das Haus eingezogen haben, Wahnsinn.“, Selbst die Außenwände seien nicht mehr die alten. „Es ist alles saniert worden, halbe Sachen gibt es bei mir nicht. Das Haus ist praktisch wie neu.“

Noch sind die Handwerker dabei, eine Wohnung über dem Gasthof im Dachgeschoss herzurichten. Sie wird einmal etwa 100 Quadratmeter Wohnfläche umfassen und hat als besonders Schmankerl einen umlaufenden Außenbalkon von der Lennestraße zur Lenneseite hin.

Mehr als ein Jahr dauern bereits die Sanierungs- und Umbauarbeiten zur neuen gastronomischen Perle an der Lennestraße. Dass sie eine wird, daran lässt Kai Finkernagel keinen Zweifel. Er habe viel in Schallschutz investiert, edle Materialien verbauen lassen und sei sich sicher: Auch das angestrebte gastronomische Angebot komme in Altena und bei Touristen bestimmt gut an.

von Johannes Bonnekoh

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