Stadtwerke Altena

Neues Angebot der Stadtwerke: Wärme

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„Das hat alles bestens funktioniert“, freuen sich Rolf-Dieter und Ingrid Wittmers (links). Seitens der Stadtwerke kümmerten sich Ekkehard Zündorf und Hendrik Siebecke um die Heizung des Ehepaares.

Altena - Vor fünf Jahren haben sich Rolf-Dieter und Ingrid Wittmers ein Haus gekauft und seitdem einiges an Geld und Arbeit in die Renovierung gesteckt. Da traf es sich gut, dass sich um die marode Heizung andere kümmerten – die Stadtwerke nämlich. Die testeten ein neues Produkt.

Den Wärme-Service. Nach wie vor rechnen die Wittmers nach Kilowattstunden ab – aber es geht nicht mehr um Kilowattstunden Gas, sondern um Kilowattstunden Wärme. 

Die liefert ein Brennwertkessel im Keller ihres historischen Hauses. Der gehört den Stadtwerken: Sie haben den Einbau bezahlt und kümmern sich in den kommenden zehn Jahren um die Wartung und mögliche Reparaturen und zahlen selbst die Schornsteinfegerrechnung. 2027 läuft der Vertrag aus und die Wittmers können die Anlage zum Restwert übernehmen. „Der wird dann im dreistelligen Bereich liegen“, schätzt Hendrik Siebecke, der sich bei den Stadtwerken um den kaufmännischen Teil des Wärme-Service kümmert. 

Für die technische Seite ist zunächst Ekkehard Zündorf verantwortlich: Er verschafft sich vor Ort einen Überblick darüber, welche Heizung für die Interessenten sinnvoll ist. Bei den weiteren Schritten hat der Kunde dann ein Mitspracherecht: Er kann die Stadtwerke einerseits bitten, seinen eigenen „Hausinstallateur“ zu beauftragen. Andererseits kann er dem Unternehmen aber auch freie Hand lassen – „dann schreiben wir den Auftrag unter Altenas Installateuren aus“, erklärt Siebecke. 

Die Stadtwerke haben den Betriebsinhabern kürzlich ihr neues Geschäftsmodell vorgestellt. Ihre Reaktion sei positiv gewesen, berichtet Siebecke. Zunächst gibt es den Wärme-Service nur für Gasheizungen, das Gas liefern während der Vertragslaufzeit die Stadtwerke. Was ein Kilowatt Wärme kostet, lässt sich pauschal nicht beantworten: „Wir suchen für jeden Kunden nach der optimalen Lösung, dementsprechend unterschiedlich sind die Kosten“, erklärt Siebecke. Deshalb müsse jeder Einzelfall neu kalkuliert werden.

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