Neuer Mann gibt Altenaern offenbar neue Hoffnung

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Wilfried Ramsbott, Fördervereinschef des Altenaer St. Vinzenz-Krankenhauses. ▪

von Johannes Bonnekoh - ALTENA - Für Wilfried Ramsbott, den Vorsitzenden des St. Vinzenz-Krankenhaus-Fördervereins, ist der Wechsel an der Spitze der Geschäftsführung „eine gute Entscheidung (AK berichtete).

„Ich schätze Franz-Jörg Rentemeister als integeren Mann ein. Den Vorgang werte ich als gutes Zeichen. Offenbar schlägt das Bistum einen anderen, einen neuen Weg ein.“ Zwar sei es noch zu früh, zu sagen, wohin es gehe, doch ist nach Ansicht von Ramsbott die Chance, einen anderen Träger für das Haus zu finden, mit Rentemeister deutlich gestiegen. „Ich denke mal mit so viel Gegenwind und Druck hat das Bistum nicht gerechnet. Und deshalb werden wir nicht nachlassen, weiter für den Erhalt des Hauses zu kämpfen“, sagte er gestern auf dem Wochenmarkt. Dort verteilte er unter der Überschrift des roten Plakates „Nicht schließen!“ wieder „Protest-Urlaubsgrüße an das Bistum“.

Ulrich Schell, Mitarbeitervertreter im Krankenhaus, meinte vorsichtig: „Wir können die neue Entwicklung natürlich noch nicht abschätzen. Aber Herr Rentemeister macht einen guten Eindruck“. Die Mitarbeitervertretung wolle und werde ihm nun die nötige Ruhe zugestehen, um alle notwendigen Daten aufzuarbeiten.

Dr. Hans-Hellmut Baumeister sagte, er habe Rentemeister in einem kurzen Gespräch am Mittwoch erstmals kennen gelernt. „Was ich nicht mehr zulassen werde, sind Heimlichtuerei und vertrauliche Gespräche. Das mache ich nicht mit. Und Herr Rentemeister hat versprochen, diesen Weg nicht zu gehen. Wir dürfen nicht aus den Augen verlieren: Die Leute orientieren sich. Zwar noch nicht weg von unserem Haus, aber so was geht ganz schnell.“ Das Bistum müsse jetzt eine schnelle Entscheidung treffen.

„Wir warten auf die Dinge, die da kommen werden“, orakelte Stefan Kemper, Urlaubs-Vertreter des Bürgermeisters. „Wir sind ja aktuell nicht involviert, müssen halt zur Kenntnis nehmen, dass die Geschäftsführung gewechselt hat. Persönlich hoffe ich natürlich, dass die Dinge sich jetzt weiter positiv entwickeln werden.“

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