Deutlich teurer als erwartet:

Neuer Kunstrasen für das Reinecke-Stadion

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2004 wurde der Kunstrasen im Reineckestadion zum letzten Mal erneuert.

Altena - Dass der Kunstrasen im Reineckestadion erneuert werden muss, ist schon länger klar. Jetzt hat sich allerdings herausgestellt, dass diese Maßnahme deutlich teurer als erwartet wird.

Grund dafür ist die elastische Tragschicht, auf der der Belag liegt. Sie wurde 1991 bei der ersten Sanierung der inzwischen über 40 Jahre alten Anlage eingebaut. Es handelt sich um ein zwei Zentimeter starkes Kunststoffgranulat, das nicht mehr dem Stand der Technik entspricht und ebenfalls erneuert werden muss, wie Stadtkämmerer Stefan Kemper am Montagabend den Mitgliedern des Stadtrats berichtete.

"Anders vorgestellt"

„Das hatten wir uns völlig anders vorgestellt“, gestand er. Folge dieser Erkenntnis: Es wird teurer. 300 000 Euro stehen im Haushalt, die Verwaltung rechnet jetzt mit Ausgabe in Höhe von 550 000 Euro. Genauer wird man es erst dann wissen, wenn in einigen Wochen das Ergebnis der Ausschreibung vorliegt. Die Verwaltung hat das Problem inzwischen mit den Nutzern des Reineckestadions (neben dem VfB sind das die Schulen) besprochen. Verabredet ist, dass im Mai mit der Reparatur begonnen wird, die sich über mehrere Wochen hinziehen wird.

Belag und Tragschicht

Zunächst werden Belag und Tragschicht entfernt und ordnungsgemäß entsorgt. Dann wird eine neue Tragschicht aufgebracht. Sie muss mindestens 35 Millimeter dick sein. Darauf kommt ein Kunstrasenbelag der neuesten Generation, der mit Quarzsand und Gummigranulat gefüllt wird – letzteres darf nicht aus Recyclingmaterial bestehen. Die Lebensdauer eines Kunstrasens beträgt je nach Frequentierung zehn bis 15 Jahre. Der Rat stimmte der Maßnahme ohne Gegenstimme zu.

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