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Neuer Job für Markus Pflüger: Buchhalter der Stadtwerke geht zum Jahresende

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Von: Thomas Bender, Sebastian Schmidt

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Markus Pflüger (vorne), hier bei einer Spendenübergabe, hört zum Jahresende bei den Stadtwerken Altena auf.
Markus Pflüger (vorne), hier bei einer Spendenübergabe, hört zum Jahresende bei den Stadtwerken Altena auf. © Bonnekoh, Johannes

Der Altenaer Markus Pflüger wird neuer hauptamtlicher Geschäftsführer des Stadtverbands Lüdenscheid im Deutschen Roten Kreuz (DRK).

Das teilte die DRK-Präsidentin Susanne Mewes auf der Jahreshauptversammlung der Organisation mit. Der 46-Jährige leitet bisher die Finanzbuchhaltung der Stadtwerke Altena. Den Posten in Lüdenscheid tritt er Anfang Januar an. Das Lüdenscheider DRK kennt er bereits recht gut – er fährt dort seit zwei Jahren ehrenamtlich im Rettungsdienst.

Deshalb weiß er auch, dass er eine herausfordernde Aufgabe übernimmt. Er tritt die Nachfolge von Georg Heydn an, der nach nur anderthalb Jahren im Unfrieden vom DRK geschieden war. Auch Christian Lorch, Geschäftsführer des Rettungsdienstes des DRK, musste gehen. Die Rotkreuz-Spitze begründete den Schritt damals auch mit „mangelnder Empathie und Fürsorge gegenüber den Mitarbeitern“ und einem „unverschämten Auftreten“ des Führungs-Duos – Vorwürfe, die die beiden Geschassten indes bestritten.

Ex-Vorstand bislang nicht entlastet

Dennoch ist das Kapitel für das Rote Kreuz womöglich noch nicht ganz geschlossen. Entlastung wurde dem Ex-Vorstand am Dienstag nämlich nicht erteilt. Auch das Präsidium erhielt noch keine Entlastung. Die Erstellung der DRK-Bilanz für das Jahr 2021 sei zwar schon vor Monaten bei einer Düsseldorfer Wirtschaftskanzlei in Auftrag gegeben worden, liege aber noch nicht vor, berichtete ein Kassenprüfer.

Die personellem Querelen hallten bei der Jahreshauptversammlung am Dienstag noch nach. So sprach Susanne Mewes von „einem tiefen Tal der Tränen“, das man in den ersten Monaten des Jahres durchschritten habe. Dabei sei „ein Keil zwischen die Rotkreuz-Gemeinschaften Lüdenscheid und Brügge geschlagen“ worden: „Der Vorstand wollte Konkurrenz statt Kooperation. Vielleicht hätte man das Arbeitsverhältnis schon eher beenden müssen. Aber hinterher ist man immer schlauer.“

Eine Abspaltung stand zur Debatte

In der Tat stand damals die Abspaltung der Brügger DRK-Gemeinschaft vom Lüdenscheider Stadtverband zur Debatte. Ein Plan, der sich nach dem Abgang von Heydn und Lorch wieder in Luft auflöste. Eine denkbare Eigenständigkeit der Gemeinschaft Brügge ist laut Mewes inzwischen endgültig vom Tisch. Das kernige Urteil der Präsidentin lautet: „Die Gemeinschaften Brügge und Lüdenscheid kooperieren inzwischen wirklich toll. Das ist richtig geil, wie die zusammenarbeiten.“

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