Neuer Frettchen-Kommandant auf der Autobahn befördert

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Erinnerungsfoto im Burghof. Von den Paten hatte die Frettchen-Delegation schon viel Gutes gehört. ▪

ALTENA ▪ Arne Pfingst war gerade auf der A1 in Höhe Bremen, als er telefonisch zum Kommandanten des Schnellboots ,,Frettchen” befördert wurde. Acht weitere Mann der Besatzung waren mit ihm in Richtung Altena unterwegs, um der Patenstadt den jährlichen Delegationsbesuch abzustatten.

Das traditionelle Einlaufbier nach der Ankunft am Freitagabend kam da natürlich sehr gelegen zum Anstoßen. THW, Friedrich-Wilhelms-Gesellschaft, Marinekameradschaft und die Stadt hießen ihre Besucher herzlich willkommen.

Einige Gäste kehrten mit besten Erinnerungen nach Altena zurück, andere ließen sich überraschen. So auch Arne Pfingst, der erst kürzlich nach einer zweieinhalb Jahre andauernden Station in Erfurt wieder aufs Schnellboot zurückgekehrt war. ,,Von unseren Paten hatte ich schon sehr viel Gutes gehört”, erklärte Pfingst am Samstagmorgen beim offiziellen Empfang durch Bürgermeister Dr. Andreas Hollstein auf Burg Altena. Mit Interesse lauschte die Delegation Hollsteins Ausführungen im Bergfried zur aktuellen Stadtentwicklung. In weniger als einem Jahr will die Besatzung gern Altenaer bei sich in Warnemünde willkommen heißen: Dann findet eine Feier zum 30. Jahrestag der Indienststellung des ,,Frettchens” statt.

Bis dahin ist das Schnellboot im Unifil-Einsatz im Mittelmeer. Rund 40 Besatzungsmitglieder werden daran teilnehmen und absolvieren im Hinblick auf diese Aufgabe verschiedene Ausbildungsabschnitte. Der Dienst für die Beobachtermission der Vereinten Nationen wird mehrere Monate andauern. In diesen Tagen sind zwei Schnellboote wieder in Warnemünde vom Unifil-Dienst zurückgekehrt. ,,Deshalb sind wir auch nur in kleiner Delegation hier, weil unsere Kollegen sich bereiterklärt haben, den Wachdienst auf den Booten der Heimkehrer zu übernehmen”, erklärte Arne Pfingst.

Die neun Gäste wurden von Freitag bis Sonntag im Hotel am Markt einquartiert, was dank einer Spende der Stadtwerke Altena möglich war. Nach einer Burgführung am Samstagmorgen kümmerte sich das THW um ein Mittagessen für die Besucher aus Warnemünde. Ursula Rinke zeigte ihnen am Nachmittag die Stadt, am Abend war ,,freies Manöver” angesagt für die Seeleute.

Sonntagmorgen hieß es bereits wieder Abschied nehmen nach einen bewegten Wochenende. Natürlich fuhren die Besucher nicht ab, ohne eine Erinnerung in Altena zu hinterlassen: In die ,,Frettchen”-Galerie im Rathaus reiht sich nun eine blankgeputzte Geschosshülse ein, in die eine Silhouette des Schnellboots eingeätzt wurde.

Die THW-Jugend gab der Besatzung eine Flagge mit. Sie erinnert an die Freundschaft, die beim THW-Jugendlager in Warnemünde entstanden ist, wo die ,,Frettchen”-Besatzung als vorbildlicher Gastgeber agierte. ▪ iho

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