Elektronischer Führer für Burgmuseen bestellt

Stephan Sensen, Direktor der Museen auf Burg Altena, setzt auf ein neues elektronisches Leitsystem für Besucher auf Android-Basis.

ALTENA -  „Es ist einfach kompliziert“, sagt Stephan Sensen, Direktor der Museen Burg Altena. Kompliziert, damit umschreibt der Historiker das neue elektronische Leitsystem für Museums- und Burgbesucher, das ein wenig ins Stocken geraten ist.

Zur Erinnerung: Das neue System soll Besuchern anzeigen, an welcher Stelle innerhalb der Museumsräume und der Burg sie sich aktuell beim Rundgang befinden. „Bei zwölf oder mehr Ausgängen ist das sinnvoll. Man kann schon etwas verwirrt sein, wenn das alles auf einen einprasselt“, sagt Sensen.

In der Firma Apple fanden Museum und Verein „Freunde der Burg“, die das ganze großzügig sponsern, Mitstreiter. Nur: Apple ließ die Altenaer im Stich, der ipod war mit dem dafür nötigen Betriebssystem nicht kompatibel. „Wir haben mehrfach Kontakt zu Apple aufgenommen – nichts ist passiert. Wahrscheinlich war unser Altenaer Problem für diesen Weltkonzern zu unbedeutend“, mutmaßt Sensen.

Jetzt steuerte man um: Mit Hilfe des Fraunhofer Institutes, das Museumsleitung und Förderverein die Apple-Lösung nahe gelegt hatte, soll es jetzt ein Leitsystem auf Android-Basis geben. „Wir sind mit dieser Alternative bereits auf der Zielgeraden“, sagt Sensen. Es stimme das Preis- Leistungsverhältnis ebenso wie der Zeitplan und die technische Lösung.

Stephan Sensen geht davon aus, rechtzeitig zur Eröffnung des Burgaufzuges am 26. April die neuen Geräte vorhalten zu können. Und auch die seien – das sei wohl keine Übertreibung – innovativ, benutzerfreundlich und stünden der Apple-Lösung in nichts nach. - von Johannes Bonnekoh

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