Neuer Drahthandelsweg ist fast fertig

Die Schilder auf dem Weg werden montiert.

ALTENA - Ein lang gehegter Wunsch geht in Erfüllung: Der seit 2001 existierende Drahthandelsweg wird, wie berichtet, bis Lüdenscheid weitergeführt.

Seit Mittwoch montiert der dortige Stadtreinigungs-, Transport- und Baubetrieb Lüdenscheid (STL) die schweren Informationsschilder im Drahtrollen-Look. Sie gleichen den bereits vorhandenen Schildern im Gebiet zwischen Altena und Iserlohn. In der Mitte der aus schwerem Edelstahl gefertigten Rollen finden Wanderer Wissenswertes über die Historie der Drahtbearbeitung und des -transports. Bis nächste Woche sollen alle Schilder in Lüdenscheid und Altena aufgestellt sein. Der Sauerländische Gebirgsverein hat seinen Part bereits erfüllt und die 18 Kilometer lange Strecke zwischen Lüdenscheid und Al-tena mit einem weißen „D“ auf schwarzem Grund ge-kennzeichnet.

Nach den Planungen der Macher soll der Drahthandelsweg nicht nur die einheimische Bevölkerung erfreuen, sondern er soll überregionale Bedeutung erlangen. Nächster wichtiger Termin auf der Zielgeraden ist deshalb die Präsentation des kompletten Weges auf der Wander- und Trekkingmesse „Tour Natur“ in Düsseldorf. Vom 2. bis zum 4. September werden die Städte Iserlohn, Altena und Lüdenscheid sowie der Märkische Kreis dort ihr Kooperationsprojekt am Stand des Vereins Sauerland Tourismus vorstellen und dabei natürlich auch auf die Verknüpfung mit dem Premium-Wanderweg „Höhenflug“ hinweisen.

Am Samstag, 17. September, ist es dann soweit. Um 12 Uhr wird der Drahthandelsweg an der Startstation am Lüdenscheider Bahnhof eröffnet.

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