Neuer Betrieb in Dahle und Möhling baut Löschbecken

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Noch Baustelle: Das Gelände an der Altenaer Straße in Dahle, wo TCS aus Hemer sich ansiedelt.

ALTENA - Qualität ist unser Standard“ – so wirbt das Unternehmen TCS Profilrollen um Kunden. Zur Zeit ist das Familienunternehmen, das 1995 gegründet wurde, noch in angemieteten Betriebshallen im benachbarten Hemer-Ihmert ansässig. Doch das ändert sich. TCS-Profilrollen baut an der Altenaer Straße in Dahle und wird dorthin umziehen.

Derzeit wird das neue Firmengelände unterhalb der Firma Wachtendorf und Schmidt hergerichtet. Große Baumaschinen sind dabei, das Gelände frei zu räumen und auf Plan zu schieben. Dann kommen die Hochbauer. Liegt alles im Zeitplan, dürfte der Umzug noch in diesem Jahr über die Bühne gehen.

Private Gründe der Geschäftsführer haben den Ausschlag gegeben, den Firmensitz nach Dahle zu verlegen und umzuziehen. Sowohl das Grundstück als auch die bald aufstehenden Hallen befinden sich künftig im Firmeneigentum.

Der Name TCS stehe, so heißt es auf der Homepage der Firma, für „Präzision und Zuverlässigkeit in der Profiltechnik.“ Das seien Werte, die der Kunde nicht genug schätzen könne. Zum Spektrum der Tätigkeiten gehören dabei die Bearbeitung von Walzen, Rollen oder kompletten Rollensätzen.

Profilrollen von TCS, das sind Seilführungsrollen, Gelenklager, Profilrollen, Formrohrseitenrolen, Achsen, Wellen, Büchsen, Frässterne oder Messerrollen. Natürlich hat sich die Firma, bei der sieben Mitarbeiter in Lohn und Brot stehen, auch auf eine Einzelfertigung, Drehteile und Sonderteile eingestellt.

Zur Höhe des geplanten Invests, wollte die Firma keine Stellung nehmen. Einher gehe mit dem Neubau, alle Betriebsabläufe optimal neu zu organisieren. Dass nach neuesten energetischen Kriterien gebaut werde, verstehe sich ebenfalls von selbst.

Bauliche Aktivitäten gibt es auch am Stammwerk der Firma Möhling etwas unterhalb des Aldi-Marktes an der Altenaer Straße in Dahle. Hier entsteht zur Zeit eine neue Garage für die Nutzfahrzeuge, primär den Kran des Unternehmens.

Unter dem Bauwerk wird gleichzeitig ein Löschwasserbecken gebaut. Dort werden einmal 2 000 Kubikmeter Wasser gespeichert werden können, die dem Unternehmen im Brandfall sofort zur Verfügung stehen würden. Das Becken ist bereits das zweite seiner Art, nach dem Brand in den 1990er Jahren wurde unter dem Parkplatz bereits ein Löschwasserbecken installiert. Das ist an dieser Stelle zwingend geboten, da die Hydranten in der Mühlenstraße relativ schwach sind und das Freibad in Dahle sehr weit entfernt liegt.

von Johannes Bonnekoh

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