Neue Vinzenz-Ärzte treten ihren Dienst an

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Erich Krawatke (vorne) geht es schon wieder gut. Er dankt den Ärzten Mustfa Karoud und Dr. Peter Gruber.

ALTENA - Erich Krawatke läuft schon wieder – der Rentner war der erste, den der neue Chirurgie-Chefarzt Dr. Peter Gruber und Oberarzt Mustfa Karoud operierten.

Sie standen am Freitag schon zwei Stunden nach ihrem Dienstantritt im St.Vinzenz-Krankenhaus am OP-Tisch, um bei Krawatke einen komplizierten Oberschenkelbruch zu richten. Das sei ein spannender Auftakt ihrer neuen Tätigkeit gewesen, sagten die beiden Chirurgen gestern und zollten gleichzeitig ihren neuen Mitarbeitern ein großes Lob. Karoud: „Ich hatte nicht das Gefühl, mit neuen Leuten zu arbeiten“. Beide Ärzte bescheinigten sowohl dem OP-Team als auch den Assistenzärzten „viel Erfahrung“, was die Zusammenarbeit wesentlich erleichtere.

Trotzdem ist vieles anders – sowohl für die neuen Ärzte als auch für Mitarbeiter und Patienten. Immerhin übernehmen Dr. Gruber und Karoud nicht nur den Dienst im Krankenhaus, sondern gleichzeitig auch die Praxis von Dr. Strauß. „Wir müssen viel organisieren“, berichteten die beiden gestern – auch deshalb, weil es an Patienten nicht mangelt. „Vor allem Rücken“, schmunzelt Gruber – offensichtlich hat sich die Nachricht, dass es in Altena jetzt mit Karoud wieder einen Orthopäden gibt, schnell verbreitet.

Ihm sei klar, dass er „schnellstens“ den Kontakt zu den Hausärzten suchen müsse, sagte Gruber. Ihnen will er erklären, welche Möglichkeiten die Chirurgie im Krankenhaus jetzt hat, auf dass sie möglichst viele Patienten zu ihm schicken. Gleichzeitig geht es darum, deren bestmögliche Versorgung sicherzustellen. Neue Instrumente seien dazu erforderlich, auch neue Implantate. „Auch das Röntgengerät ist nicht mehr das modernste“, kündigt der neue Chefarzt schon mal ganz vorsichtig Wünsche an.

Komplett wird der organisatorische Umbau der St. Vinzenz-Chirurgie erst zum Jahreswechsel: Dann kommt Dr. Richter als Visceralchirurg nach Altena. Der Plettenberger löst Dr. Harald Heisler ab, der sich bislang um Blinddärme und andere Weichteile kümmert und längst im Rentenalter ist.

von Thomas Bender

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