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Neue Trinitatis-Gemeinde Mark wird ein Pilotprojekt

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Von: Markus Wilczek

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Martina Espelöer, Superintendentin des Kirchenkreises Iserlohn, wird die Gemeindeversammlung in Altena zusammen mit Presbyter Carsten Menzel leiten.
Martina Espelöer, Superintendentin des Kirchenkreises Iserlohn, wird die Gemeindeversammlung in Altena zusammen mit Presbyter Carsten Menzel leiten. © Bonnekoh, Johannes

Die drei evangelischen Kirchengemeinden Altena, Nachrodt-Obstfeld und Wiblingwerde vereinigen sich zum 1. Januar 2023 zur Evangelischen Trinitatis-Kirchengemeinde Mark. Dabei handelt es sich um ein besonderes Pilotprojekt im Kirchenkreis Iserlohn.

Die drei evangelischen Kirchengemeinden Altena, Nachrodt-Obstfeld und Wiblingwerde vereinigen sich zum 1. Januar 2023 zur Evangelischen Trinitatis-Kirchengemeinde Mark. Bei Gemeindeversammlungen an den drei Standorten sollen die Gemeindeglieder am Sonntag, 28. August, informiert und angehört werden.

Die Versammlungen finden jeweils im Anschluss an den Gottesdienst statt. In Nachrodt beginnt der Gottesdienst um 10 Uhr und die Versammlung wird von Pfarrer Wolfgang Kube geleitet. In Altena beginnt der Gottesdienst um 10.30 Uhr und die Gemeindeversammlung wird von Superintendentin Martina Espelöer und Carsten Menzel, Vorsitzender des Presbyteriums, geleitet. In Wiblingwerde beginnt der Gottesdienst um 10 Uhr; im Anschluss leiten Rainer Nowak, Vorsitzender des Presbyteriums, und Pfarrerin Anke Leuning die Versammlung.

Namenssuche: Gemeindeglieder beteiligen sich

Mit einer Briefaktion beteiligten sich die Gemeindeglieder Anfang des Jahres an der Namenssuche. Die Presbyterien entschieden sich für den mehrfach vorgeschlagenen Namen Trinitatis-Kirchengemeinde Mark, da laut Mitteilung des Evangelischen Kirchenkreises Iserlohn der Glaube an den dreieinigen Gott die drei bisherigen Gemeinden verbindet. „Der Ortszusatz Mark erinnert an die gemeinsame Geschichte in der Grafschaft Mark“, heißt es in der Mitteilung weiterhin.

Die Schritte zu einer vereinigten Kirchengemeinde seien vorbereitet worden. Nicht jede Gemeinde müsse in Zukunft alles für sich machen. Beispielsweise wird es nur noch ein Gesamtpresbyterium geben. So könnten Kräfte gebündelt werden und neue Ideen wachsen. „Ich freue mich ganz besonders, dass die neue Gemeinde mit einem modernen Leitungsteam an den Start gehen und Gemeindearbeit in weiten Teilen mit den Menschen vor Ort neu aufbauen kann. Da beneide ich fast die jüngeren Pfarrer, die so eine tolle Chance erhalten“, sagt Pfarrerin Anke Leuning, die mit einem pastoralen Sonderdienst den Vereinigungsprozess begleitet.

Rückläufige Gemeindegliederzahlen

Bei rückläufigen Gemeindegliederzahlen (aktuell Altena 3353, Nachrodt 1491 und Wiblingwerde 1053) werden für die neue Trinitatis-Kirchengemeinde Mark zwei Pfarrer sowie ein Gemeindepädagoge gesucht, die im Rahmen eines Interprofessionellen Pastoralteams (IPT) das Leitungsteam bilden werden. Damit wird die Trinitatis-Kirchengemeinde Mark ein Pilotprojekt für den Evangelischen Kirchenkreis Iserlohn.

„Wir gehen hier ganz neue Wege auch im Zusammenwirken unterschiedlicher Berufsgruppen. Ich danke den drei Kirchengemeinden, dass sie sich den Herausforderungen stellen und erbitte für alle Wege Gottes rechen Segen. Denn unser gemeinsamer Auftrag bleibt derselbe: Gottes Wort von der Hoffnung verkündigen und in der Nächstenlieben sichtbar werden zu lassen“, sagt Superintendentin Martina Espelöer.

Offizieller Sitz wird Altena

Der offizielle Sitz der neuen Kirchengemeinde wird das Büro der derzeitigen Evangelischen Kirchengemeinde Altena, An der Kirche 2 und 4, sein. Mit einem großen Pfingstfest soll die Vereinigung 2023 gemeinsam gefeiert werden.

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