Neue Telemetrie im Altenaer Krankenhaus

Der Vorsitzende des Vereins: Wilfried Ramsbott.

ALTENA – Nach den Turbulenzen, die das St. Vinzenz Krankenhaus im vergangenen Jahr erlebte, soll nun wieder alles in geregelten Bahnen verlaufen. Die Mitglieder des Vereins Freunde und Förderer des St. Vinzenz Krankenhause und des St. Vinzenz-Pflegeheimes Altena blickten auf ihrer Mitgleiderversammlung am Donnerstagabend positiv in die Zukunft.

Nachdem 2009 lediglich eine Sprecheranlage für die Vorträge in der Burg Holtzbrinck angeschafft wurde, soll 2010 wieder kräftig investiert werden. „Unsere Aufgabe ist es der Einrichtung zu helfen und sie zu unterstützen“, erklärte Wilfried Ramsbott, Vorsitzender des Vereins. 12 000 Euro sollen dem Pflegeheim zu Gute kommen.

„Die Bestuhlung ist größtenteils defekt und wenig komfortabel. Diese werden wir erneuern“, berichtete Ramsbott weiter. Außerdem soll ein neues Sonnensegel angeschafft werden, dass es den Bewohnern auch bei starken Sonneneinstrahlungen ermöglichen soll draußen zu sitzen.

24 000 Euro sind für das Krankenhaus eingeplant. „Wir wollen den Ausbau des Intensivbereichs fördern und einen neuen Krankenstuhl anschaffen“, erklärte er. Konkret soll eine Telemetrie für zwei Patienten angeschafft werden. Telemetrie ist für Patienten gedacht, die zwar nicht mehr auf der Intensivstation untergebracht werden müssen, bei denen aber Herz und Atmung weiter kontrolliert werden müssen. Es handelt sich dabei um eine mobile Sendeanlage, die eine Intensivbetreuung ermöglicht, bei der der Patient aber auf einem normalen Zimmer liegen kann.

„Für den Patienten bedeutet das eine enorme Steigerung des Komforts“, erklärte Chefarzt Jens Linderhaus. Zudem sei eine gewisse Sicherheit durch die weitere Kontrolle gewährleistet. „Das System würde unser Spektrum entscheidend erweitern“, berichtete Linderhaus.

Ebenfalls auf der Tagesordnung standen Vorstandswahlen. Der alte Vorstand wurde komplett wiedergewählt und setzt sich weiterhin wie folgt zusammen: Wilfried Ramsbott als erster Vorsitzender, Dr. Andreas Hollstein, stellvertretender Vorsitzender, Joachim Broer, Schatzmeister, und Ingeborg und Gerald Becker als Beisitzer.

Derzeit zählt der Verein 150 Mitglieder. „Die Zahl ist seit Jahren konstant, wir brauchen aber mehr“, appellierte der Vorsitzende. In den zwölf Jahren der Vereinsgeschichte stellte der Verein bisher 200 000 Euro für das Krankenhaus und das Pflegeheim bereit. Ebenfalls gesucht werden Grünedamen oder -herren die montags bis freitags ehrenamtlich im Krankenhaus helfen. – lm

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