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Neue Stromtrasse: Die kleinen Masten sind nur ein Provisorium

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Von: Thomas Bender

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Nur Provisorien sind die Masten, die gerade zwischen Oevenscheid und Großendrescheid errichtet werden.
Nur Provisorien sind die Masten, die gerade zwischen Oevenscheid und Großendrescheid errichtet werden. © Bender, Thomas

Aus zwei mach eins ist gar nicht so einfach. Das zeigt sich gerade zwischen Oevenscheid und Großendrescheid, wo die Arbeiten für die neue Amprion-Stromtrasse Fahrt aufgenommen haben.

Die ersten Masten stehen schon und sorgen für Verwunderung, sind sie doch nicht höher als die alten Masten der vorhandenen 220 kV-Leitung – dabei war im Vorfeld von bis zu 100 Meter hohen Bauwerken die Rede.

Die kommen noch. Das, was bis jetzt gebaut wurde, sind nämlich Provisorien. Die neue Trasse wird in der heimischen Region weitestgehend der vorhandenen folgen. Dafür müssen die dort stehenden Masten abgerissen werden und den neuen Platz machen. Das geht aber erst, nachdem die vorhandene 220 kV-Leitung auf die provisorischen Masten umgelegt worden ist. Nach der Fertigstellung der neuen Masten werden die Provisorien wieder abgebaut.

Neue Leitung wird leistungsfähiger

Die neuen Masten werden eine 380 kV-Leitung aufnehmen, die dementsprechend leistungsfähiger ist. Außerdem werden sie eine parallel verlaufende Leitung der Bahn aufnehmen, so dass es statt zwei mittleren nur noch eine große Trasse geben wird.

Die Masten auf den Höhen sind Teil der Amprion-Trasse von Kruckel bei Dortmund nach Dauersberg in Rheinland-Pfalz. Die neuen 380-Kilovolt-Verbindung wird am Ende bis ins Rhein-Main-Gebiet führen. „Das Projekt trägt dazu bei, unser Stromnetz noch flexibler und leistungsfähiger zu machen“, schreibt der Betreiber dieses Netzes.

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