Gebäudemanagement, Wirtschaftsförderer und Nachwuchs-Abteilungsleiter

Neue Stellen im Rathaus

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Die Vermarktung des Industriegebietes Rosmart muss weitergehen. Auch dafür gibt es bald eine neue Stelle im Rathaus.

Altena - Jahrelang wurden in der Verwaltung nur Stellen abgebaut. Jahrelang wurde am Personal gespart, gespart, gespart. Das soll sich jetzt ändern. Einstimmig stimmte am Montag der Rat zu, drei Stellen innerhalb der Verwaltung neu zu besetzen

Betroffen sind das Gebäudemanagement, die Abteilung Wirtschaftsförderung und eine oder ein Mitarbeiter zur besonderen Verwendung (zbV) als Springer. Besonders diese Stelle lag dem Bürgermeister am Herzen, möchte er doch langfristig auf diesem Posten eine Verwaltungskraft heranziehen, die später einmal eine Abteilungsleitung im Rathaus übernehmen könne. Zurzeit ist die Arbeit im Bereich Öffentliche Ordnung und Verkehr arbeitstechnisch am Grenzbereich angelangt. Weil eine Führungsperson langfristig erkrankt ist, hat der Bürgermeister die Leitung der Abteilung selbst übernommen. Das kritisierte Lutz Vormann (SPD).

Lutz Vormann kritisiert

Wenn ein Mitarbeiter dauerkrank wäre, müsste schnell für Abhilfe gesorgt werden. Es sei nicht hinnehmbar, dass man dann so tue, als laufe alles problemlos weiter. Für Fälle wie diesen, so sagte Hollstein noch einmal erklärend, setze eben sein Wunsch nach einer zbV-Stelle an. Die Stadt benötige für solche Not-Fälle eine oder einen Mitarbeiter mit Hochschulabschluss, der abteilungsübergreifend tätig werden könne und dann auch die entsprechenden Fachbereiche massiv entlasten helfe. CDU-Chef Uwe Scholz begrüßte das für seine Fraktion. Eine weitere Aussprache gab es nicht, letzten Endes stimmte der Rat einstimmig zu. Zum 31. März scheidet ein Mitarbeiter aus dem Gebäudemanagement aus, eine weitere Kollegin reduziert ihren Stundenumfang. Hier soll als Nachfolge ein Architekt/in oder Bauingenieur/in eingestellt werden.

Bürgermeister-Idee

Sollte die stundenreduzierte Mitarbeiterin in einigen Jahren die Verwaltung altersbedingt verlassen, soll ihr ein Techniker/in folgen. Dank sagte Dr. Andreas Hollstein Uwe Krischer für sein übergangsweise weiteres Wirken in Sachen Vermarktung Rosmart. „Aber das ist kein Dauerzustand.“ Die Stelle des Wirtschaftsförderers wäre dann auch vom Neuen „zbV“-Mitarbeiter teilweise mit zu übernehmen. Zusätzlich sollte die Frau oder der Mann auch Gundula Schulze (Bürgermeisterbüro) helfen, die Medienpflege im Rathaus zu intensivieren. Weitere Berichte aus dem Rat in der Druckausgabe des Altenaer Kreisblattes vom 5. April.

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