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Neue Psychotherapiepraxis in der Villa Altena

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Von: Fabienne Schwarzer

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Ina Wohlgemuth empfängt seit dieser Woche Klienten in ihrer neue Praxis in der Villa Altena.
Ina Wohlgemuth empfängt seit dieser Woche Klienten in ihrer neue Praxis in der Villa Altena. © Schwarzer, Fabienne

Schon wenn man die Villa Altena betritt, die hohen Decken und Gemälde entdeckt, muss man sich einfach wohlfühlen in diesem Gebäude. Für ihre neue Psychotherapiepraxis an der Hardenbergstraße 7 hätte sich Ina Wohlgemuth also kaum bessere Räumlichkeiten aussuchen können.

Seit 2018 wohnt Wohlgemuth in der Villa Altena mit ihrem Ehemann. Vorher lebten sie in Herdecke, zogen dann aber in die Burgstadt, „denn diese Villa hat es uns einfach angetan“, schwärmt Wohlgemuth.

Sie arbeitet bereits viele Jahre als Coach für Unternehmen im Bereich des betriebliches Gesundheitsmanagements. Das bedeutet, Wohlgemuth gibt beispielsweise Workshops, Seminare und Vorträge, oder sie berät Chefs, wie sie das Betriebsklima in ihrem Unternehmen verbessern können.

Weiterbildung in der Corona-Zeit

Grundlage dieses Angebots ist ein Psychologie-Studium, das Wohlgemuth vor mittlerweile mehr als 20 Jahren an der Universität in Wuppertal absolvierte. Über die Jahre folgten Weiterbildungen. Zuletzt schloss Ina Wohlgemuth während der Pandemie-Zeit eine Ausbildung zur Heilpraktikerin erfolgreich ab. Diese legitimiert sie nun auch dazu, in ihrer neuen Praxis therapeutisch zu behandeln.

Zu den Spezialgebieten Wohlgemuths gehört auch die Paartherapie. „Mich fasziniert vor allem die Dynamik zwischen Paaren und die verschiedenen Phasen einer Beziehung. Am Anfang hat man ja noch die rosa-rote Brille auf und erst danach fallen einem mehr und mehr Kleinigkeiten an dem anderen auf, die einem auch mal nicht gefallen können“, sagt die Praxis-Inhaberin. Eine Paartherapie könne aber auch eine Trennungsbegleitung sein, wenn ein Festhalten an der Beziehung keinen Sinn mehr mache. „Gerade wenn Kinder involviert sind, muss man da vorsichtig sein“, erklärt sie.

Beziehungen und Kennenlernen haben sich verändert

Interessant findet Wohlgemuth auch, wie sich Beziehungen und das Kennenlernen über die Jahre beispielsweise durch Dating-Apps verändert haben.

Nach der Eröffnung der neuen Praxis in der Villa Altena in dieser Woche, ist bei Wohlgemuth die Freude groß, therapeutisch arbeiten zu dürfen. „Ursprünglich wollte ich sowieso in die Therapie“, erzählt sie. Doch während ihres Studiums änderten sich die Rahmenbedingungen und Wohlgemuth hätte noch praktische Erfahrungen in einer Klinik sammeln müssen. „Ich hätte nach meinem Studium also noch ein Jahr lang in einer Klinik lernen müssen, doch das wäre damals mit meinen fünf Kindern, die mittlerweile aus dem Haus sind, nicht möglich gewesen“, erzählt sie rückblickend.

Wohlgemuth arbeitet an nächster Weiterbildung

Stattdessen arbeitet Ina Wohlgemuth lieber jetzt gleich an der nächsten Weiterbildung. So möchte sie in etwa zwei Jahren das Zertifikat als systemische Familientherapeutin in den Händen halten.

Am Abend der Praxiseröffnung kamen viele Freunde der Wohlgemuths. Auch einige frühere Seminarteilnehmer schauten in der Praxis in Altena an der Hardenbergstraße vorbei und erinnerten sich an vergangene Zeiten: „Es war so schön, ich habe mich immer wieder darauf gefreut“.

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