Bürgermeister Dr. Andreas Hollstein dankt Peter Semme / Ehrenbeamte

Altenas neue Ortsvorsteher verpflichtet

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Helmar Roder (Dahle) neben Bürgermeister Dr. Andreas Hollstein, Thomas Schmitz (Evingsen) und Jens Peter Schmidt (Rahmede) nach der Vereidigung im Amtszimmer des Rathauses an der Lüdenscheider Straße. (v.l.).

Altena - „Ich schwöre, so wahr mir Gott helfe!“ – Alle drei neuen Ortsvorsteher Altenas beendeten die offizielle Eidesformel bei ihrer Verpflichtung durch Bürgermeister Dr. Andreas Hollstein mit diesem religiösen Zusatz. Alle drei tauschten sofort und unmittelbar Telefonnummern, Visitenkarten und E-Mail-Adressen untereinander aus.

Seit Dienstag sind Jens Peter Fischer (Rahmede), Thomas Schmitz (Evingsen) und Helmar Roder (Dahle) offiziell als Ortsvorsteher eingeführt. In der Rahmede und in Evingsen gab es Wechsel in den Ämtern, einzig Helmar Roder ist bereits seit zehn Jahren „in Amt und Würden.“

Sechs Jahre sollen die drei Herren nun als eine Art Klammer zwischen den Ortsteilen, dem Rat und der Verwaltung, wirken. „Aber nicht politisch. Das ist ausdrücklich nicht gewollt“, schrieb ihnen Bürgermeister Dr. Andreas Hollstein ins Stammbuch.

Er dankte vor dem Unterschreiben und Übergeben der Ernennungsurkunden nach der Verpflichtung ganz besonders Peter Semme. Der habe sich über viele Jahre in der Rahmede eingesetzt und Spuren hinterlassen. Hollstein sprach von einer „Zäsur“ und überreichte dem Poalbürger einen guten Schluck zum Genießen.

Als Ortsvorsteher seien die Männer „integraler Bestandteil der Verwaltung“, stellte Hollstein etwas stelzig im Amtsdeutsch fest und sprach auch von einer Strafverschärfung, die bekanntlich jeden Mitarbeiter im öffentlichen Dienst treffe. Die Herren „haben den Ortsteil nach außen zu vertreten und Ratsentscheidungen, auch wenn sie ihnen nicht passen, mitzutragen und zu transportieren.“

Dem neuen Dreier-Team legte er ans Herz, die Bürgernähe durch Gespräche mit Vereinen, Verbänden, Schulen und Kitas zu suchen und zu pflegen. „Wir als Verwaltung sind stets ihr Ansprechpartner“, versprach der Verwaltungschef. Als Zukunftsaufgaben nannte er in der Rahmede unter anderem die weitere Nutzung der Halle am Hole, um die sich bereits Wolfgang Wilbers und Pastor Brinkmeier kümmerten. In Evingsen sei sicherlich mittelfristig über die Verwendung des Schulpavillons zu reden. „Es muss unser gemeinsamens Ziel sein, dass die Menschen unsere Arbeit tragen.“ - von Johannes Bonnekoh

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