Neue Feuerwache: Bezirksregierung macht den Weg frei

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Die Suche nach einem neuen Standort für die Feuer- und Rettungswache kann beginnen.

Altena - Seit Ende 2019 liegt der Ratsbeschluss zum Brandschutzbedarfsplan bei der Bezirksregierung, jetzt gab es endlich grünes Licht: Altenas Feuerwehr darf so verändert werden, wie der Rat das vorgeschlagen hat.

Das bedeutet, dass eine neue Feuer- und Rettungswache gebaut werden muss und auch für die Gerätehäuser Evingsen, Zum Hohle und Großendrescheid neue Lösungen gefunden werden müssen. Außerdem wird ein neues Arbeitszeitmodell für die hauptamtlichen Feuerwehrleute eingeführt: Nachts sowie an Wochenenden und Feiertagen sollen nur noch zwei Feuerwehrleute die Wache besetzen, montags bis freitags dafür tagsüber sechs. Damit soll der Tatsache Rechnung getragen werden, dass immer mehr Freiwillige auswärts arbeiten und deshalb tagsüber nur beschränkt einsatzbereit sind.

Bisher bestand in der Politik Einigkeit darüber, dass das neue Arbeitszeitkonzept für die Hauptamtlichen erst dann umgesetzt werden kann, wenn eine neue Hauptwache fertiggestellt worden ist. Der bisherige Standort in der Nette weist zahlreiche Mängel auf, die bei Einsätzen zu Zeitverlusten führen.

Die Aufstellung des Brandschutzbedarfsplans wurde von einer Projektgruppe begleitet, die sich aus Vertretern der Wehrführung, der Stadtverwaltung und der Ratsfraktionen zusammensetzte. Auch der Personalrat war beteiligt. Geplant sei, diese Arbeitsgruppe jetzt möglichst noch in den Ferien zusammenzurufen, erklärte gestern Stadtkämmerer Stefan Kemper. Sie soll das weitere Vorgehen festlegen. Als wahrscheinlich gilt, dass zunächst jetzt die Suche nach einem neuen Standort für die neue Feuer- und Rettungswache ansteht.

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