Kritik im Netz: Sonnensegel gefallen nicht

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Die frisch montierten Sonnensegel an den beiden Terrassen gefallen manch einem Altenaer nicht.

Altena - Das war eine schwere Geburt: Mehrmals mussten in der vergangenen Woche Mitarbeiter einer Firma aus Olpe in Altena anrücken, bis die Sonnensegel an den Lenneterrassen endlich hingen. Der starke Wind machte das zu einem schwierigen Unterfangen.

Am späten Donnerstagnachmittag war es dann geschafft – und damit auch das Versprechen von Baugesellschaft und Stadtwerken erfüllt. Deren Chefs Marc Bunse und Joachim Effertz hatten zugesichert, dass die Sonnensegel bis Ostern hängen würden. Vor allem am Sonntag wurden die Terrassen bei zwar kühlem, aber sonnigen Wetter schon recht gut frequentiert.

Weil die Stadt kein Geld für solche Maßnahmen hat, sponserten Stadtwerke und Baugesellschaft den Regen- und Sonnenschutz. Ob sie sich damit einen Gefallen taten, bleibt abzuwarten – im Internet überwiegen die kritischen Stimmen. Vor allem in der größten Altena-Gruppe („Du bist Altenaer, wenn...“) wurde über Ostern heftig über die Sonnensegel diskutiert. „Im Prinzip nicht schlecht, aber der riesige Werbeaufdruck zerstört den Gesamteindruck komplett“, heißt es da zum Beispiel und „die Werbung sieht einfach nur billig und hässlich aus“. Andere beklagen, dass die Segel „den Terrassen ihren Flair“ nähmen und den Ausblick verunstalten.

Es gibt auch einige wenige positive Stimmen, die das Engagement der beiden Unternehmen loben: „Ich denke gar nicht darüber nach, ob es mir gefällt, sondern freue mich einfach, dass wieder jemand etwas für Altena getan hat“, schreibt ein Facebook-Nutzer. Ein anderer ahnt: „In zwei Tagen juckt es keinen mehr“. Darauf setzen auch die Sponsoren: „Ich denke, die Leute werden sich daran gewöhnen“, sagte Joachim Effertz am Dienstag. - Von Thomas Bender

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