Nettenscheid-Häuser: Mann stellt sich als Verwalter vor

Neues Kapitel aufgeschlagen

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Gerodet wurde in den Außenanlagen der Nettenscheid-Häuser.

Altena – Lebhaft hat sich das Wochenende an der Blackburner Straße im Umfeld der Hochhäuser gestaltet: Weil dort ein Mann, der sich als Verwalter vorstellte – nach anderen Aussagen auch als Eigentümer von 40 Wohnungen – Beete gerodet hat, gerieten Mieter in Aufruhr.

 Zwei Mal wurde die Polizei gerufen, weil offenbar beim Rasentrimmen Steine gegen ein dort abgestelltes Auto flogen und weil der Mann Post geöffnet haben soll. Die Einsätze wurden gegen 12.20 Uhr und 16.50 Uhr gefahren, bestätigte Polizeisprecher Dietmar Boronowski. Es scheint sich also ein neues Kapitel in der langen Problemgeschichte der Hochhäuser aufgetan zu haben. Stadtplaner Roland Balkenhol war am Samstag selbst zum Nettenscheid ausgerückt, um nach dem Rechten zu sehen. Der Mann aus Ostfildern bei Stuttgart habe das Protokoll einer Eigentümerversammlung vorgelegt, von der er zum Verwalter ernannt worden sein will. „Das ist für uns zunächst einmal positiv, weil wir jetzt einen Ansprechpartner haben, den wir nie hatten“, erinnert der Leiter des Bauamtes an die lange und vertrackte Geschichte der Immobilien an der Blackburner Straße. Der Verwalter hat offenbar erklärt, dort Wohnungen renovieren und dann wieder vermieten zu wollen. „Da muss man viel Geld in die Hand nehmen“, weiß Fachmann Balkenhol. Nach Informationen unserer Zeitung handelt es sich bei dem neuen Verwalter um Ercan Topal aus Filderstadt bei Stuttgart. Er tritt im Internet als Immobilienverwalter und freier Sachverständiger für Immobilienbewertung auf.

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