Werkstatt Altena sucht im April drei neue Bewerber zur Vorstellung aus

Nächster Stipendiat bekommt ganz neue Räume

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Das Interesse an der Werkstatt-Arbeit war am Dienstag riesig: Zahlreiche Mitglieder fanden sich zur Jahreshauptversammlung ein.

Altena - Für das Kunststipendium 2019 wird es einige Änderungen geben. Das teilte Werkstatt-Vorsitzender Matthias Rüth am Dienstag im Rahmen der Jahreshauptversammlung mit. So wird das Ladenlokal, in dem Loïc Devaux tätig war, nicht mehr als Atelier zur Verfügung stehen. Und auch die Unterbringung wird neu geregelt.

In das schöne Ladenlokal wird das Rote Kreuz ziehen, weshalb es der Werkstatt nicht mehr zur Atelieranmietung dienen kann. „Das soll uns aber nicht sorgen. Wir können vier andere Ladenlokale im direkten Umfeld nutzen. Der neue Stipendiat wird weiterhin in der Innenstadt präsent sein“, so Rüth. Auch eine ateliernahe Unterbringung kann gewährleistet werden: Helmut Zimmer stellt ein Wohnhaus im Nalshof zur Verfügung, das die Werkstatt anmieten kann. Zimmer wird auch der neue Künstlerbetreuer der Werkstatt, denn Nadine Fiedler zieht in Kürze um nach Freiburg und wird sich vor Ort nicht mehr darum kümmern können, dass die Künstler von außerhalb sich in der Stadt zurechtfinden.

Vorsitzender Matthias Rüth lobte Loïc Devaux, der sich kürzlich verabschiedet hat, in den höchsten Tönen.

Auch im Vorstandsposten Öffentlichkeitsarbeit gibt es eine Änderung durch die anstehende berufliche Veränderung von Joachim Effertz. Künftig ist Dirk Vogel Ansprechpartner für Medien. Matthias Rüth (erster Vorsitzender), Dorothea Osseberg-Engels (zweite Vorsitzende), Roland Balkenhol (Kassierer) und Schriftführerin Gunhild Koch bleiben im Dienste des Kunstfördervereins tätig. Neue Kassenprüferin ist Regine Koopmann. Nicht nur der Vorstand, sondern sämtliche Mitglieder und auch interessierte Gäste sind eingeladen, die Kandidaten-Vorauswahl für das Stipendium 2019 zu treffen.

6. April: Vorauswahl

Sie findet am Samstag, 6. April, von 11 bis 15 Uhr in der Burg Holtzbrinck statt, wo die Mappen der bislang 25 Bewerber gesichtet werden. Drei von ihnen werden dann persönlich eingeladen, um sich in Altena vorzustellen. Die Finanzierung des Stipendiums ist gesichert, teilte Roland Balkenhol mit. Trotzdem plädierte er für eine Erhöhung des Jahresbeitrags, der seit Gründung des Kunstfördervereins vor über 40 Jahren noch nie erhöht worden war. „Wir haben mit einer Mark im Monat angefangen und sind nach der Euroumstellung bei sieben Euro jährlich rausgekommen. Ich glaube, eine Erhöhung wäre drin“, so Balkenhol. Künftig werden die Mitglieder 15 Euro im Jahr zahlen. Auf Spenden wird die Werkstatt trotzdem angewiesen sein. Auch, weil sie ein Event für Kunst im öffentlichen Raum plant.

Die Werkstatt:

Die „Werkstatt Altena“ e. V. wurde am 10. November 1976 zur Förderung junger bildender Künstler gegründet. Als besonders sinnvoll wurde es angesehen, jungen unbekannten Künstlern zu helfen. Außerdem sollte der Verein für die vielfältigen Strömungen in der heutigen Kunst offenbleiben. 1977 wurde das Stipendium der „Werkstatt Altena“ zum ersten Mal vergeben. Bisher wurden 41 Stipendiaten nach Altena eingeladen.

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