Nachwahl wird keine Großveranstaltung

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Die Wahl wird wieder an einem Sonntag stattfinden. Ein genauer Termin steht noch nicht fest.

Altena -  Noch steht der Termin für die Neuwahl im Stimmbezirk 030 Mühlendorf nicht fest. Erst wenn der Rat am 1. September formal den entsprechenden Beschluss des Wahlprüfungsausschusses ebenfalls bestätigt hat, wird es mit der Terminfindung ernst.

Vier Monate bleiben dem Team um Hauptamtsleiterin Tanja Jäker dafür. 

Sie wird dann die nötigen Stimmzettel drucken lassen. Der Wahlberechtigte hat dann – wie am 25. Mai – die Wahl zwischen Alexander Stein (CDU), Markus Ferber (SPD), Katrin Held (Bündnis 90 / Die Grünen), Hans Dickel (SDA), Doris Hoffmann (Die Linke) und Yasin Süer (FDP). Diese Bewerber gelten als gesetzt, werden nicht noch einmal ausdrücklich vom Rathaus gefragt oder angeschrieben, ob sie ihre Kandidatur auch bei der Nachwahl aufrecht erhalten.

Eher gelassen sehen Spitzenvertreter der Parteien den neuerlichen Urnengang. So gibt es aller Voraussicht nach keine Großveranstaltung, etwa eine Podiumsdiskussion. Lutz Vormann (SPD): „Wir stehen voll hinter Marcus Ferber, der die Chance hat, ein Direktmandat zu erwerben.“ Er gehe davon aus, dass er „Klinken putzen geht!“.

Dr. Rita Rüth (Grüne) kann sich einen Wahlkampfstand und Bürgergespräche vorstellen. CDU-Ratsfrau Hanna Freissler sieht dagegen nach dem Wahlkampf im Mai eine gewisse Art von Wahlmüdigkeit. Man werde sich aber noch fraktions- und parteiintern beraten.

Die Wahl wird wieder an einem Sonntag von 8 bis 18 Uhr stattfinden. Es gilt dann nur eine/n Bewerber anzukreuzen und auch die Farbe des Wahlzettels spielt „keine Rolle“, wie Tanja Jäker sagt. Die für diesen Tag benötigten Wahlhelfer hat sie bereits in der Hinterhand. - job

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